Alpen-Adria-Galerie
Ausstellung von Britta Keber in ihrer Heimatstadt
Die Kulturabteilung der Stadt Klagenfurt präsentiert bis 15. Mai 2022 eine Ausstellung der Künstlerin Britta Keber in der Alpen-Adria-Galerie.
© StadtKommunikation/Hude
Britta Keber lebt und arbeitet in Wien. Nun gibt es eine Ausstellung der Künstlerin in der Alpen-Adria-Galerie in ihrer Heimatstadt Klagenfurt zu sehen. „Die Kunst, mit der ich lebe, kann ein Korsett nicht ausstehen. Das trifft sich gut, denn ich liebe den Jazz“, sagt Keber, deren erste intensive künstlerische „Begegnung“ mit Musik stattfand. Bevor sie mit Mitte zwanzig die Entscheidung traf, sich in ihrem Leben hauptsächlich auf die bildende Kunst zu konzentrieren, besuchte sie das Konservatorium und beschäftigte sich über viele Jahre bevorzugt mit Béla Bartók. Jenen ungarischen Komponisten und Pianisten, der als einer der bedeutendsten Vertreter der Moderne gilt.
Ungefestigtes und Brüchiges
Danach studierte die gebürtige Klagenfurterin bei Maria Lassnig und Christian Ludwig Attersee an der Universität für angewandte Kunst in Wien. In ihrer Malerei gilt ihr Interesse dem Ungefestigten und Brüchigen. Ausgangspunkt für die Ausstellung in der Alpen-Adria-Galerie war die Frage nach Analogien zwischen bildender Kunst und Musik als zwei Kunstrichtungen, die jede für sich eigenständig ist und doch wechselseitig aufeinander einwirkt. Das Bindeglied ist jeder einzelne Betrachter, wobei jede Person eigene Emotionen entwickelt.
Eine wechselseitige Beziehung
Die Ausstellung „Dialog – Analog. Eine wechselseitige Beziehung“ wurde gestern Abend mit einem Konzert von Klaus Paier, Asja Valcic, Joanna Lewis, Emily Stewart und Lena Fankhauser eröffnet. Anlässlich der Eröffnung gratulierte Stadtrat und Kulturreferent Franz Petritz der Künstlerin zu ihrer beeindruckenden Ausstellung.
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
