Mostschenke Mesnerhaus

Ab 1. Mai neu­es Gas­tro-Ange­bot in Maria Saal

Am 1. Mai eröffnet die Mostschenke Mesnerhaus im Freilichtmuseum Maria Saal. Ein junges Gastro-Paar bringt Leben in das 250 Jahre alte Haus und in die Gemeinde Maria Saal.

Mostschenke Mesnerhaus Eröffnen die Mostschenke Mesnerhaus: Katrin Grünewald und René Gallmayer

© Melitta Tschinder

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Wenn mit 1. Mai das Frei­licht­mu­se­um Maria Saal wie­der sei­ne Pfor­ten öff­net, gibt es auch ein neu­es gas­tro­no­mi­sches Ange­bot am Stand­ort in Maria Saal. Im 250 Jah­re alten Mes­ner­haus wird auf­ge­tischt. Die Kla­gen­fur­ter Kat­rin Grü­ne­wald (28) und René Gall­may­er (39) wagen die Neu­eröff­nung – vor­erst als Take-Away. Vor Jah­ren war im Mes­ner­haus eine Jau­sen­sta­ti­on unter­ge­bracht, Kat­rin – gebür­ti­ge Maria Saa­le­rin – kann­te die­se noch.

Mikro­re­gio­na­le Pro­duk­te

Das Paar hat sich nun ein Kon­zept für die Most­schen­ke Mes­ner­haus über­legt, das per­fekt zum Frei­licht­mu­se­um passt. Es basiert auf Regio­na­li­tät und Brauch­tum. “Wir bezie­hen unse­re Pro­duk­te nicht nur regio­nal, son­dern mikro­re­gio­nal – also so nahe wie nur mög­lich. Es ist uns wich­tig, dass Nach­hal­tig­keit und Wirt­schaft­lich­keit in Kärn­ten blei­ben”, sagt René. So wer­den Brettl­jau­se, beleg­te Bro­te, hand­ge­mach­ter Kärnt­ner Reind­ling und ande­re Köst­lich­kei­ten ser­viert. 90 Pro­zent des Flei­sches kom­men zum Bei­spiel vom Bau­ern­hof Lip­pe in Hai­dach. “Von der Auf­zucht bis zum Schlach­ten pas­siert dort alles am Hof, die Tie­re haben so wenig Stress wie mög­lich. Das war uns sehr wich­tig, des­halb haben wir lan­ge nach Pro­du­zen­ten gesucht, um die­se hohe Qua­li­tät garan­tie­ren zu kön­nen”, berich­tet René.

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Mostschenke Mesnerhaus
Die Pro­duk­te in der Most­schen­ke Mes­ner­haus wer­den sogar mikro­re­gio­nal bezo­gen.
© Melit­ta Tschin­der

Stim­mi­ges Kon­zept

Bei den Geträn­ken ist es nicht anders. Jedes ein­zel­ne stammt aus Kärn­ten – hand­ge­mach­te Schnäp­se von Bau­ern aus dem Umkreis, Säf­te und Bier von Hirter, Most von Lavant­ta­ler Obst … Bewusst ver­zich­ten die Jung-Gas­tro­no­men auf Kon­zer­ne. Ein­zig den Kaf­fee bezie­hen sie von der Wie­ner Rös­te­rei “Fabia” – und damit nicht aus Kärn­ten. Ser­viert wird in Tracht – das ver­steht sich von selbst. Renè: “Es soll alles zusam­men stim­mig sein und zum Frei­licht­mu­se­um pas­sen. Und wir wol­len unse­ren Gäs­ten das wei­ter­ge­ben, was uns selbst wich­tig ist, wenn wir einen Gas­tro­no­mie-Betrieb auf­su­chen.”

Take-Away bis 19. Mai

Bis zum 19. Mai bie­tet die Most­schen­ke Mes­ner­haus nun Take-Away an – zu den Öff­nungs­zei­ten des Frei­licht­mu­se­ums. Ab 19. Mai wird Coro­na-gerecht im Gast­gar­ten auf­ge­tischt und dar­auf freu­en sich die bei­den schon sehr. “Die uri­ge Stu­be kön­nen wir noch nicht öff­nen, weil es sich auf­grund der not­wen­di­gen Abstän­de nicht aus­zahlt.”

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Mostschenke Mesnerhaus
Das Mes­ner­haus im Frei­licht­mu­se­um Maria Saal
© Melit­ta Tschin­der

“Gäs­te war­ten auf die Gas­tro-Öff­nung!”

Doch war­um kommt man in der Coro­na-Zeit auf eine Bran­che wie die Gas­tro­no­mie und hat den Mut, hier etwas Neu­es zu schaf­fen? René muss lachen: “Uns fra­gen vie­le, ob wir wahn­sin­nig sind. Doch die Leu­te war­ten auf die Gas­tro-Öff­nung, das mer­ken wir jeden Tag. Coro­na wird auch ein­mal vor­bei­ge­hen. Wäh­rend wir nun vor Ort alles her­rich­ten, spre­chen uns vie­le Spa­zier­gän­ger und Rad­fah­rer an, ob es nicht schon etwas gibt. Die Gäs­te wer­den wie­der kom­men!” Trotz­dem hofft das Paar, dass wenigs­tens die Test­pflicht für Gast­gär­ten noch fällt. Dann wäre vie­les leich­ter.

Das KLiCK-Team wünscht viel Erfolg und kommt bestimmt vor­bei!

Most­schen­ke Mes­ner­haus

Öff­nungs­ta­ge: Diens­tag bis Sonn­tag, Mon­tag Ruhe­tag (bis 31. Okto­ber)

Öff­nungs­zei­ten:

  • bis 19. Mai (Take-Away): 10 bis 16 Uhr
  • ab 19. Mai: 9 bis 18 Uhr, län­ger oder auch mon­tags auf Anfra­ge

Kon­takt & Infos:

 

30.04.2021 09:07
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Mostschenke Mesnerhaus Eröffnen die Mostschenke Mesnerhaus: Katrin Grünewald und René Gallmayer

© Melitta Tschinder