Turnier-Serie

Tennis-Damen spielen in Kärnten um WTA-Punkte

Mit der „Carinthian Ladies Lake’s Trophy“ erhält Kärnten eine hochklassige Turnier-Serie im Damen-Tennis. Dazu zählen vier Turniere in Annenheim und in Pörtschach (23. Mai bis 19. Juni 2022).

Tennis-Damen spielen in Kärnten um WTA-Punkte Landessportdirektor Arno Arthofer, Initiator Alexander Antonitsch, ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer, KTV-Frauenreferentin Julia Adlbrecht, Landeshauptmann Peter Kaiser, Turnierdirektor Gernot Dreier und Landesrat Sebastian Schuschnig (von links)

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In der Tennisarena „Werzer“ in Pörtschach wurde gestern die „Carinthian Ladies Lake’s Trophy 2022“ vorgestellt. In Annenheim und in Pörtschach werden vom 23. Mai bis 19. Juni 2022 gleich vier Damen-Tennisturniere der „ITF World Tennis Tour“ (frühere Future-Tour) ausgetragen (siehe unten). Das Gesamtpreisgeld beträgt 125.000 Euro.

Sport und Tourismus

„Sport und Tourismus ziehen in Kärnten an einem Strang. Kärnten und insbesondere Pörtschach blicken auf eine lange Turnier-Tradition zurück. An diese wollen wir schrittweise und nachhaltig anschließen. Das Ziel ist es, die Turnierserie nachhaltig weiterzuentwickeln“, sagt Landeshauptmann Peter Kaiser. Als Sportreferent freut es ihn, dass Kärntner Nachwuchsspielerinnen die Möglichkeit erhalten, sich mit international bereits erfolgreichen Spielerinnen zu messen.

Nebensaison beleben

Für Landesrat und Tourismusreferent Sebastian Schuschnig ist die „Carinthian Ladies Lake’s Trophy“ ein wichtiger Impuls für die Belebung der Nebensaison. „Die Turnierserie bringt nicht nur direkt Nächtigungen, sondern bietet auch die Möglichkeit, Kärnten nachhaltig als Tennisdestination zu positionieren und dadurch die Vor- und Nachsaison zu stärken“, betont Schuschnig.

Stellenwert des Tennissports

Landessportdirektor Arno Arthofer geht auf den Stellenwert des Tennissports für das Sportland Kärnten ein: „Der Kärntner Tennisverband ist mit rund 10.000 Mitgliedern einer der größten Fachverbände in unserem Bundesland. Aus sportlicher Sicht freut es mich, dass die beiden ,Kärnten Sport‘-Athletinnen Elena Karner und Nina Plihal an der Turnier-Serie teilnehmen werden.“

Top-100-Spielerinnen

Der ehemalige Tennisprofi Alexander Antonitsch ist Initiator der Trophy und von der Nachhaltigkeit der Turnier-Serie überzeugt: „Die Spielerinnen und ihr Betreuerstab werden fast vier Wochen in Kärnten bleiben und hier auch trainieren.“ Jürgen Melzer, Sportdirektor des Österreichischen Tennisverbands (ÖTV), fügt hinzu: „Als Sportler habe ich schöne Erinnerungen an Pörtschach. Es freut mich, dass hier wieder Turniere gespielt werden“. Turnierdirektor Gernot Dreier rechnet mit rund 600 Spielerinnen. Es wird auf sechs Anlagen und 50 Tennisplätzen gespielt. Rund hundert freiwillige Helfer sind in den Ablauf eingebunden. „Wir rechnen, dass bei dem 60.000-Euro-Turnier in Pörtschach auch einige Top-100-Spielerinnen antreten werden“, zeigt sich Dreier zuversichtlich.

„Carinthian Open“ eine Woche zuvor

Bereits eine Woche zuvor (15. bis 22. Mai 2022) wird in Villach das ebenfalls zur „ITF World Tennis Tour“ zählende „Carinthian Open“ gespielt. Es handelt sich dabei um ein kombiniertes Turnier, an dem Damen und Herren antreten können. Die Turniere der „ITF World Tennis Tour“ dienen vor allem dazu, jungen einheimischen Spitzenspielern den Einstieg in die ATP- und WTA-Tour zu erleichtern und teure Reisekosten zu anderen internationalen Turnieren zu ersparen. Bei den insgesamt fünf Turnieren, die in Kärnten ausgetragen werden, geht es sowohl um Punkte für die ITF-Rangliste als auch für die WTA- und ATP-Rangliste.

 

Die Turnier-Serie

Carinthian Ladies Lake’s Trophy 2022

  • Annenheim: 23. bis 29. Mai 2022
  • Annenheim: 30. Mai bis 5. Juni 2022
  • Pörtschach: 5. bis 11. Juni 2022
  • Pörtschach: 12. bis 19. Juni 2022
03.05.2022 10:01
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Tennis-Damen spielen in Kärnten um WTA-Punkte Landessportdirektor Arno Arthofer, Initiator Alexander Antonitsch, ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer, KTV-Frauenreferentin Julia Adlbrecht, Landeshauptmann Peter Kaiser, Turnierdirektor Gernot Dreier und Landesrat Sebastian Schuschnig (von links)

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