Feldkirchen

Ver­nis­sa­ge in der Platz­brau­er-Behau­sung

Der Wiener Max Jordan (25) kehrt in seine Heimatstadt Feldkirchen zurück, um eine besondere Ausstellung zu organisieren. In der ehemaligen Platzbrauer-Behausung steht heute die Vernissage mit acht Künstlern auf dem Programm.

Ver­nis­sa­ge in der Platz­brau­er-Behau­sung Max Jordan vor einem Werk von Adrian Hazi

© kope

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Dass es zu einer Aus­stel­lung in der Platz­brau­er-Behau­sung, ein sanie­rungs­be­dürf­ti­ges Bür­ger­haus auf dem Haupt­platz in Feld­kir­chen, kommt, ist dem Unter­neh­mer-Paar Dag­mar Groh­mann und Harald Jor­dan zu ver­dan­ken. „Unser Pro­jekt befin­det sich in der Pla­nungs­pha­se, der Umbau beginnt im Früh­jahr 2023. Mit der Fer­tig­stel­lung rech­nen wir im ers­ten Halb­jahr 2025. Die Inves­ti­ti­ons­sum­me beträgt rund fünf Mil­lio­nen Euro“, erklärt Jor­dan. Bis der Umbau star­tet, sind auf der Bau­stel­le ver­schie­de­ne Aus­stel­lun­gen geplant. In sei­nem Sohn Max Jor­dan fand der Bau­herr den geeig­ne­ten Kura­tor.

Die Aus­stel­lung

Heu­te wird die aktu­el­le Aus­stel­lung mit Wer­ken von acht Künst­lern aus Wien und Kärn­ten eröff­net. „Ich konn­te die momen­tan ange­sag­tes­ten jun­gen Künst­ler der Wie­ner Sze­ne aus den ver­schie­dens­ten Berei­chen für die Aus­stel­lung in Feld­kir­chen gewin­nen. Mit allen arbei­te ich schon län­ger zusam­men. Die Künst­ler sind bei der Ver­nis­sa­ge anwe­send“, erzählt der Kura­tor. Max Jor­dan ver­brach­te zehn Jah­re sei­ner Kind­heit in Met­zing bei Feld­kir­chen. Danach über­sie­del­te er nach Wien, wo er gera­de sein BWL-Stu­di­um zu Ende brach­te. Er stu­diert in Wien zusätz­lich Kunst­ge­schich­te. „Dieses Stu­di­um wer­de ich aller­dings in Ber­lin been­den. Dort wer­de ich auch in der bekann­ten Eben­sper­ger-Gale­rie arbei­ten“, ver­rät Jor­dan.

Die Gale­rie

In der Platz­brau­er-Behau­sung soll es in Zukunft wie­der­holt zu Grup­pen­aus­stel­lun­gen kom­men. „Ich will jun­gen und auf­stre­ben­den Künst­lern eine Platt­form bie­ten“, betont Jor­dan. Die aktu­el­le Aus­stel­lung ist von heu­te bis 22. Mai 2022 zu sehen. Wäh­rend die Ver­nis­sa­ge heu­te um 18.30 Uhr statt­fin­det, gibt es für inter­es­sier­te Feld­kirch­ner bereits um 12.15 Uhr die Gele­gen­heit, die Bau­stel­le im alt­ehr­wür­di­gen Bür­ger­haus zu besich­ti­gen. Die Band „Fe Brass“ von Leo Wadl sorgt dann bei der Ver­nis­sa­ge für boden­stän­di­ge Musik.

Die Platz­brau­er-Behau­sung

Bereits im 16. Jahr­hun­dert gab es in der Platz­brau­er-Behau­sung eine Kes­sel­bier­braue­rei. Dag­mar Groh­mann und Harald Jor­dan bele­ben an die­sem Stand­ort auch den Gas­tro­no­miegedan­ken. „Hier wird es ein Spei­se­lo­kal mit Bar­be­trieb geben. Es soll zu einem Wohn­zim­mer für alle Kärnt­ner wer­den“, ver­ra­ten sie. Im Gewöl­be ist auch ein Kul­tur­kel­ler mit zwei Mal 90 Qua­drat­me­tern und 40 Qua­drat­me­tern vor­ge­se­hen. Hin­zu kom­men Sau­na- und Well­ness-Berei­che, nicht zu ver­ges­sen die moder­nen Lofts mit ins­ge­samt 50 Bet­ten.

 

Die Künst­ler

  • Domi­nik Schar­fer
  • Chun
  • Mar­tin Som­mer
  • Egor Ilov­ki
  • Han­na Besen­hard
  • Adri­an Hazi
  • Pia Aydt
  • Nan­na Kai­ser
14.05.2022 08:58 - Update am: 14.05.2022 08:59
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