Aufräumarbeiten

Arbeits­lo­se packen in Tref­fen und Arriach an

Im Rahmen des Beschäftigungsprojekts „Katastrophenhilfe Villach-Land“ beteiligen sich ab Montag 20 Arbeitslose an den Aufräumarbeiten nach der Unwetter-Katastrophe in Treffen und Arriach.

Arbeits­lo­se packen in Tref­fen und Arriach an AMS-Geschäftsführer Peter Wedenig, Teilnehmer Mark Manago, Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig und Landesrat Daniel Fellner (von links)

© Büro LHStv. Schaunig

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Seit der Unwet­ter-Kata­stro­phe am 29. Juni 2022 steht die Welt in Tref­fen und Arriach Kopf. Die Hilfs­be­reit­schaft bei den Auf­räum­ar­bei­ten ist unge­bro­chen groß. Ab Mon­tag (18. Juli 2022) betei­li­gen sich im Rah­men des gemein­nüt­zi­gen Beschäf­ti­gungs­pro­jekts „Kata­stro­phen­hil­fe Vil­lach-Land“ auch 20 Arbeits­lo­se an die­sen Arbei­ten, unter­stützt von vier Schlüs­sel­kräf­ten.

Erd- und Auf­räum­ar­bei­ten

„Die Pro­jekt-Teil­neh­mer unter­stüt­zen die Erd- und Auf­räum­ar­bei­ten. Wenn nun das schwe­re Gerät aus­ge­dient hat und es um Fein­ar­bei­ten geht, stel­len sie sicher, dass die vor­han­de­ne Infra­struk­tur ehest­mög­lich wie­der genutzt wer­den kann“, gaben heu­te Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin und Arbeits­markt­re­fe­ren­tin Gaby Schau­nig, Lan­des­rat und Kata­stro­phen­schutz-Refe­rent Dani­el Fell­ner sowie AMS-Geschäfts­füh­rer Peter Wede­nig bekannt.

Soli­da­risch und gemein­schaft­lich

Für Kata­stro­phen­schutz- und Gemein­de­re­fe­rent Dani­el Fell­ner ist es beson­ders rele­vant, auch dann, wenn das media­le Inter­es­se abebbt, KAT-Züge und schwe­res Gerät abzie­hen und der Aus­nah­me­zu­stand zur neu­en Norm wird, den Blick auf die kata­stro­phen­ge­beu­tel­te Regi­on zu len­ken. „Nur, weil das Gröbs­te besei­tigt wur­de, heißt das noch lan­ge nicht, dass das Leben wie­der in geord­ne­ten Bah­nen ver­läuft. Die­ses so wich­ti­ge nach­hal­ti­ge Pro­jekt kommt genau zum rich­ti­gen Zeit­punkt – wir las­sen näm­lich nie­man­den zurück, son­dern hel­fen soli­da­risch und gemein­schaft­lich wei­ter zusam­men“, betont Fell­ner.

 

Wis­sens­wert

Kata­stro­phen­hil­fe Vil­lach-Land: Das gemein­nüt­zi­ge Beschäf­ti­gungs­pro­jekt wird über die Arbeits­kräf­te­über­las­sung „Gemein­nüt­zi­ges Per­so­nal­ser­vice Kärn­ten GmbH“ abge­wi­ckelt. In Zusam­men­ar­beit fun­gie­ren die Gemein­den Tref­fen und Arriach als Beschäf­ti­gungs­be­trie­be. Das Pro­jekt bie­tet 20 Arbeits­su­chen­den aus dem Bezirk Vil­lach-Land die Mög­lich­keit, in der Kri­se, ange­lei­tet und beglei­tet von ins­ge­samt vier Schlüs­sel­kräf­ten mit sozi­al­päd­ago­gi­scher und sozi­al­ar­bei­te­ri­scher Aus­bil­dung, zu unter­stüt­zen.

Die Gesamt­kos­ten des Pro­jekts belau­fen sich auf rund 365.000 Euro, wovon das AMS Kärn­ten rund 239.000 Euro und die Abtei­lung 11 des Lan­des (Arbeits­markt) rund 83.000 Euro tra­gen. Den Anteil der Gemein­den (rund 43.000 Euro) über­nimmt die Abtei­lung 3 des Lan­des Kärn­ten (Gemein­den, Raum­ord­nung und Kata­stro­phen­schutz), um sicher­zu­stel­len, dass kei­ne zusätz­li­chen bud­ge­tä­ren Belas­tun­gen auf die ohne­hin kri­sen­ge­beu­tel­te Regi­on zukom­men.

14.07.2022 16:41
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Arbeits­lo­se packen in Tref­fen und Arriach an AMS-Geschäftsführer Peter Wedenig, Teilnehmer Mark Manago, Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig und Landesrat Daniel Fellner (von links)

© Büro LHStv. Schaunig