Klagenfurter Sportgeschäft

Poli­zis­ten stell­ten Dieb in ihrer Frei­zeit

Das hat sich ein 33-jähriger Rumäne sicher anders vorgestellt. Er wollte offenbar Kleidung aus einem Sportgeschäft mitnehmen, ohne zu bezahlen. Doch wenn die Polizei bereits vor Ort ist, hat man kein leichtes Spiel.

Polizei Wenn die Polizei bei der Tat schon vor Ort ist, wird nichts draus.

© Red/KK

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Eine Ehe­paar – bei­de sind Poli­zis­ten – war ges­tern in einem Kla­gen­fur­ter Sport­ge­schäft shop­pen. Die Frau bemerk­te dabei einen Mann, der Klei­dung aus dem Shop unter sei­ner Ober­be­klei­dung ver­steck­te. Sie teil­te dies ihrem Ehe­mann mit. Auch die Ver­käu­fe­rin wur­de sogleich infor­miert, der Mann woll­te das Geschäft unbe­merkt ver­las­sen.

Poli­zist wur­de ver­letzt

Der Poli­zist stell­te sich in den Dienst und stell­te den Tat­ver­däch­ti­gen vor dem Geschäft. Der Mann zog die Klei­dungs­stü­cke unter sei­ner Jacke her­vor und beteu­er­te, sie bezah­len zu wol­len. Es ging wie­der zurück ins Sport­ge­schäft, doch plötz­lich woll­te der Ver­däch­ti­ge gar nichts mehr zah­len. Statt­des­sen ver­setz­te er dem Poli­zis­ten einen Stoß und die­ser fiel gegen einen Klei­der­stän­der und ver­letz­te sich dabei.

Rumä­ne wehr­te sich gegen Fest­nah­me

Der Ver­däch­ti­ge woll­te flüch­ten und trotz Ver­let­zung konn­te der Poli­zist ihn noch im Geschäft auf­hal­ten. Der Mann, ein 33-jäh­ri­ger Rumä­ne, wehr­te sich hef­tig gegen sei­ne Fest­nah­me. Doch die Beam­ten und die Ver­käu­fe­rin konn­ten ihn schließ­lich unter Kon­trol­le brin­gen. Kol­le­gen der zustän­di­gen Poli­zei­in­spek­ti­on nah­men ihn dann mit – er wird ange­zeigt.

 

07.05.2021 09:38
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Polizei Wenn die Polizei bei der Tat schon vor Ort ist, wird nichts draus.

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