Europa-Tag (9. Mai)

Kai­ser for­dert Ein­bin­dung der Regio­nen

Anlässlich des morgigen Europatags wendet sich Landeshauptmann Peter Kaiser mit europäischen Amtskollegen an die Spitze der Europäischen Union (EU). Das Ziel: Regionen wir Kärnten sollen für eine positive Weiterentwicklung der EU mehr Mitbestimmungsrecht bekommen.

Landeshauptmann Peter Kaiser Landeshauptmann Peter Kaiser: „Wir wollen unsere Erfahrungen als gesetzgebende regionale Ebene, die viel näher an den Anliegen der Menschen in den Regionen dran ist, stärker einbringen.“

© Büro LH Kaiser

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Der mor­gi­ge 9. Mai ist der Euro­pa-Tag. Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser (SPÖ) nimmt die­sen Tag zum Anlass, um sei­ne Stim­me für Euro­pas Regio­nen zu erhe­ben. Kai­ser, auch stän­di­ges Mit­glied im Aus­schuss der Regio­nen (AdR), for­dert eine stär­ke­re Ein­bin­dung und Berück­sich­ti­gung von Regio­nen wie Kärn­ten im euro­päi­schen Gesetz­ge­bungs­pro­zess. Dass die rund 300 Regio­nen in der EU über ihre Ver­tre­tung, den AdR, Emp­feh­lun­gen für die Wei­chen­stel­lun­gen im EU-Par­la­ment, im EU-Rat und in der EU-Kom­mis­si­on abge­ben kön­nen, sei nicht genug.

Regio­na­le Exper­ti­se ein­brin­gen

„Wir wol­len unse­re Erfah­run­gen, unse­re Exper­ti­se als gesetz­ge­ben­de regio­na­le Ebe­ne, die viel näher an den Anlie­gen, Bedürf­nis­sen, Sor­gen der Men­schen in den Regio­nen dran ist, stär­ker ein­brin­gen und berück­sich­tigt wis­sen. Wir sind es ja auch, die die Rück­mel­dun­gen auf in Brüs­sel getrof­fe­ne Ent­schei­dun­gen unmit­tel­bar von den Bür­gern bekom­men, und wir wis­sen dem­entspre­chend auch schon bevor Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den, wel­che Aus­wir­kun­gen sie auf die Bevöl­ke­rung haben“, erklärt Kai­ser.

Brief an EU-Spit­zen

Aus die­sem Grund wand­te er sich gemein­sam mit Amts­kol­le­gen aus ins­ge­samt 14 euro­päi­schen Regio­nen, die sich als RLEG zu einem Netz­werk zusam­men­ge­schlos­sen haben, in einem Brief an EU-Kom­mis­si­ons-Prä­si­den­tin Ursu­la Von der Ley­en, Par­la­ments-Prä­si­dent David Sas­so­li, Rats-Prä­si­dent Charles Michel und den Prä­si­den­ten des aktu­el­len EU-Vor­sitz­lan­des Por­tu­gal, Anto­nio Cos­ta.

„Wir füh­len uns den Wer­ten und Grund­sät­zen der EU stark ver­pflich­tet und sind dazu bereit, unse­ren Bei­trag zur Gewähr­leis­tung einer wirk­sa­men Mul­ti­le­vel-Gover­nan­ce in der Uni­on zu leis­ten und zur Ver­bes­se­rung der Anwen­dung der dezen­tra­len Dimen­si­on der Grund­sät­ze von Sub­si­dia­ri­tät und Ver­hält­nis­mä­ßig­keit bei­zu­tra­gen“, heißt es dar­in. Die Unter­zeich­ner for­dern die Ein­rich­tung einer Arbeits­grup­pe und Teil der Kon­fe­renz über die Zukunft Euro­pas zu sein.

08.05.2021 12:00
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Landeshauptmann Peter Kaiser Landeshauptmann Peter Kaiser: „Wir wollen unsere Erfahrungen als gesetzgebende regionale Ebene, die viel näher an den Anliegen der Menschen in den Regionen dran ist, stärker einbringen.“

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