Tragödie in St. Andrä
Kärnten ist geschockt und trauert!
Tragödie im Lavanttal: Zwei Mädchen verloren bei den heftigen Unwettern gestern am St. Andräer See ihr Leben.
© Pixabay/Gerd Altmann
Das heftige Unwetter, das gestern Nachmittag über Kärnten zog, hatte das Schlimmste zur Folge, das passieren kann: Am St. Andräer See im Lavanttal kamen durch umstürzende Bäume zwei Mädchen (acht und drei Jahre) ums Leben, weitere Badegäste wurden schwer verletzt.
Tiefstes Mitgefühl
„Es ist nicht in Worte zu fassen, was die Familien der durch das Unwetter tödlich verletzten Kinder durchmachen müssen. Wir möchten im Namen des Landes Kärnten den Angehörigen unser tiefstes Mitgefühl ausdrücken, wohlwissend, dass dies das Leid und den unfassbaren Schmerz der Eltern kaum mindern kann. Aber sie sollen wissen, dass das Land in dieser schweren Zeit mit ihnen trauert und sämtliche Hilfsorganisationen zur Verfügung stehen und tun, was sie können, um zu helfen“, erklärte gestern Abend Landeshauptmann Peter Kaiser auch im Namen seiner Regierungskollegen, den Landeshauptmann-Stellvertreterinnen Beate Prettner und Gaby Schaunig sowie den Landesräten Daniel Fellner, Sara Schaar, Martin Gruber und Sebastian Schuschnig, nach Bekanntwerden der Tragödie.
Das Regierungskollegium erhofft auch für die verletzten Badegäste eine rasche Genesung. „Unsere Mitarbeiter in den Krankenanstalten, Ärzte und Ersthelfer tun ihr Bestes, alle sind in guten Händen“, betonte Kaiser. Auch den Angehörigen der Verletzten möchten Kärntens Regierungsmitglieder ihre Betroffenheit ausdrücken.
