Jubiläum
Tausendste Geburt am Klinikum Klagenfurt
Binnen 24 Stunden erblickten zwei Mal Zwillinge das Licht der Welt. „Eine Geburt war sogar die tausendste in diesem Jahr“, berichtet Primarius Johannes Lermann, Vorstand der Gynäkologie und Geburtshilfe.
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Ein Jubiläum am Klinikum Klagenfurt gibt Anlass zu doppelter Freude. Die Zwillinge Viktor und Anton, die auf natürlichem Weg das Licht der Welt erblickten, waren heuer die tausendste Geburt im Eltern-Kind-Zentrum (ELKI). Nur 24 Stunden später kamen mit Niklas und Matheo weitere Zwillinge zur Welt. Allen vier Kindern geht es gut. Viktor und Anton werden noch auf der Kinderabteilung betreut, Niklas und Matheo sind mit Mama und Papa bereits zu Hause.
Hochqualifiziertes Team
„Uns ist es besonders wichtig, den Frauen während der Geburt größtmögliche Sicherheit zu vermitteln und auf die individuellen Bedürfnisse einzugehen“, betont Primarius Johannes Lermann. In Zusammenarbeit mit den Kollegen der Kinder- und Jugendheilkunde kümmert sich ein hochqualifiziertes Team um die optimale medizinische und pflegerische Versorgung von Mutter und Kind. Nicht nur die Sicherheit, auch die Wohlfühl-Komponente hat im ELKI einen hohen Stellenwert: Ärzte, Hebammen und die Mitarbeiter der Pflege gehen, wo immer es möglich ist, auf die persönlichen Bedürfnisse der werdenden Mütter, Väter und Geschwister ein.
Natürliche Geburt forcieren
Jährlich kommen im Klinikum Klagenfurt rund 1.700 Babys zur Welt, 62 davon waren zuletzt Zwillingsgeburten. „Uns ist es ein besonderes Anliegen, dass auch bei unkomplizierten Zwillingsschwangerschaften eine spontane Geburt ermöglicht wird. Hierbei ist zum Beispiel die Lage der Kinder im Bauch der Mutter von entscheidender Bedeutung“, erklärt Primarius Lermann. Das Klinikum Klagenfurt bietet allen werdenden Zwillingsmüttern bei unkomplizierten Schwangerschaften unter gewissen Voraussetzungen eine Spontangeburt an. „Erfreulicherweise fragen immer mehr werdende Mütter nach dieser Art der Entbindung und bevorzugen nach Möglichkeit die Spontangeburt gegenüber einem Kaiserschnitt“, freut sich auch Christina Kulle, leitende Hebamme.