Klagenfurt
Neue Pläne für arglos abgestellte E‑Scooter
So plant die Arbeitsgruppe der Stadt Klagenfurt, gegen „Wildparker“ vorzugehen.
Achtlos auf Gehsteigen oder am Straßenrand abgestellte E‑Scooter werden immer wieder zum Ärgernis der Klagenfurter. Damit sie nicht auch zur Gefahr werden, wurde auf Initiative von Stadträtin Sandra Wassermann eine Arbeitsgruppe gegründet, die am Donnerstag zum ersten Mal tagte.
Erste Besprechung
Die Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz von Verkehrsausschuss-Obmann Gemeinderat Christian Glück kam in der ersten Sitzung zu vier zentralen Themen, die rasch und sinnvoll umgesetzt werden sollen:
- Das Innenstadtparken soll für E‑Scooter geregelt werden.
- Die Fahrgeschwindigkeit soll auf 20 Stundenkilometer gedrosselt werden.
- In der Fußgängerzone ist Schrittgeschwindigkeit einzuhalten.
- Außerhalb der Innenstadt soll es fixe Abstellplätze für E‑Scooter geben, gekoppelt mit einem Bonus-Malus-System.
Gemeinderat am Zug
Dazu werden in einem ersten Schritt die Verkehrsströme erhoben, um zu orten, in welchen Bereichen der Stadt am ehesten Bedarf besteht. Damit es eine Handhabe für die Einhaltung der Regelungen gibt, wird eine straßenpolizeiliche Verordnung erarbeitet. Die muss allerdings erst im Gemeinderat beschlossen werden.