Mölltaler Gletscher

Wan­de­rer unter 500 Kilo­gramm schwe­rem Fels­block ein­ge­klemmt

Der Felsen musste unter schwierigen Bedingungen angehoben werden, um den Mann (46) zu befreien.

Wan­de­rer unter 500 Kilo­gramm schwe­rem Fels­block ein­ge­klemmt Unter schwierigen Verhältnissen gelang es den Einsatzkräften, eine Verankerung im Fels mittels Schlaganker anzufertigen und den schweren Felsblock mit einem Hubzug von den Mölltaler Gletscherbahnen anzuheben.

© Landespolizeidirektion Kärnten

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Ein deut­sches Ehe­paar unter­nahm ges­tern eine hoch­al­pi­ne Wan­de­rung im Bereich des Möll­ta­ler Glet­schers zum Gip­fel des Scha­reck (3.123 Meter See­hö­he). Beim Abstieg über weg­lo­ses Fels­block­ge­län­de am Ran­de des Glet­schers in Rich­tung Berg­sta­ti­on (Restau­rant Eis­see) stütz­te sich der Mann (46) gegen 14 Uhr an einem Fels­block ab. Die­ser geriet plötz­lich ins Rut­schen und klemm­te den Wan­de­rer ein. Sei­ne Ehe­frau (46) und zwei in der Nähe befind­li­chen Wan­de­rer eil­ten zur Hil­fe und ver­such­ten ver­ge­bens, den unter dem etwa 500 Kilo­gramm schwe­ren Fels­block ein­ge­klemm­ten Wan­de­rer zu befrei­en.

Hub­schrau­ber im Ein­satz

Mit dem  Han­dy wur­den die Ein­satz­kräf­te ver­stän­digt. Die Besat­zung des Not­arzt­hub­schrau­bers „Chris­to­pho­rus 7“ konn­te den Mann not­ärzt­lich ver­sor­gen. In wei­te­rer Fol­ge wur­den Berg­ret­ter und Alpin­po­li­zis­ten vom Not­arzt­hub­schrau­ber und dem Poli­zei­hub­schrau­ber „Libel­le Kärn­ten“ mit­tels Seil zur Unfall­stel­le (3.030 Meter See­hö­he) unter­halb der Baum­bach­spit­ze geflo­gen, eben­so zwei Feu­er­wehr­män­ner der Feu­er­wehr Flat­tach-Fra­gant mit Hebe­werk­zeug und Hebe­kis­sen von Inner­fra­gant ins Ein­satz­ge­biet. Wei­te­re Ein­satz­kräf­te der Feu­er­weh­ren Flat­tach-Fra­gant und Ober­vel­lach stan­den mit Spe­zi­al-Ber­ge­aus­rüs­tung in Bereit­schaft.

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Der rund 500 Kilo­gramm schwe­re Fels­block
© Lan­des­po­li­zei­di­rek­ti­on Kärn­ten

Fels­block mit Hub­zug ange­ho­ben

Unter schwie­ri­gen Ver­hält­nis­sen gelang es den Ein­satz­kräf­ten, eine Ver­an­ke­rung im Fels mit­tels Schlag­an­ker anzu­fer­ti­gen und den schwe­ren Fels­block mit einem Hub­zug von den Möll­ta­ler Glet­scher­bah­nen anzu­he­ben. Um 16.50 Uhr konn­te der ver­letz­te Wan­de­rer von den Ein­satz­kräf­ten aus der miss­li­chen Lage befreit und mit­tels Seil­ber­gung gebor­gen wer­den. Der Mann wur­de mit schwe­ren Ver­let­zun­gen in das Kli­ni­kum Kla­gen­furt geflo­gen.

05.09.2022 08:04 - Update am: 05.09.2022 08:06
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Wan­de­rer unter 500 Kilo­gramm schwe­rem Fels­block ein­ge­klemmt Unter schwierigen Verhältnissen gelang es den Einsatzkräften, eine Verankerung im Fels mittels Schlaganker anzufertigen und den schweren Felsblock mit einem Hubzug von den Mölltaler Gletscherbahnen anzuheben.

© Landespolizeidirektion Kärnten