Elke Wewerka

Bon­sai für ein Leben lang

Bonsai-Liebhaberin Elke Wewerka aus Feldkirchen errang vor wenigen Tagen in Staranzano (Italien) beim „30. Fest der Freundschaft“ in der Frauenklasse den Sieg beim Bonsai-Formen. Wie sie zu dieser Leidenschaft kam, erzählt sie im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

Bon­sai für ein Leben lang Elke Wewerka inmitten einiger Bonsais

© kope

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Bon­sai ist die japa­ni­sche Vari­an­te einer alten fern­öst­li­chen Art der Gar­ten­kunst. Dabei wer­den Bäu­me und Sträu­cher in klei­nen Gefä­ßen oder Scha­len auf­ge­zo­gen und ästhe­tisch durch Drah­ten und Schnei­den zu Bon­sais geformt. Die gelern­te Flo­ris­tin Elke Wewerka kennt sich beim Auf­zie­hen von Bon­sai-Pflan­zen und ‑Bäum­chen gut aus. „In mei­ner Lehr­zeit habe ich zum ers­ten Mal mit Bon­sai-Bäum­chen zu tun gehabt. Damals habe ich eini­ge Bon­sai-Exo­ten gekauft, mir aber noch schwer getan. Erst als ich auf hei­mi­sche Nadel­höl­zer und Laub­bäu­me umge­stie­gen bin, hat­te ich Erfolg“, erzählt die drei­fa­che Mut­ter.

Wel­che Bäu­me eig­nen sich?

Bei der Aus­wahl der Bäu­me und Sträu­cher sind kei­ne Gren­zen gesetzt. „Die Lär­che und der Ahorn eig­nen sich für den Ein­stieg am bes­ten. Die hei­mi­schen Bon­sai-Bäu­me über­le­ben bis auf weni­ge Exem­pla­re den Win­ter im Frei­en“, schil­dert Wewerka, die sich der­zeit in Ried im Inn­kreis zur Bon­sai-Leh­re­rin aus­bil­den lässt. Zwölf Kur­se absol­vier­te die Feld­kirch­ne­rin bereits. „Bon­sai hat im Grun­de nichts mit der Grö­ße zu tun, eher mit dem Alter und dem Cha­rak­ter. Ich habe im Gar­ten unzäh­li­ge Bon­sais und auch Pflan­zen, die sich den Namen Bon­sai aber erst ver­die­nen müs­sen“, meint die Flo­ris­tin. Die Pflan­zen sind täg­lich zu pfle­gen und zu gie­ßen, dazu gehö­ren viel Lei­den­schaft und Lie­be.

Die Preis­trä­ge­rin

Vor weni­gen Tagen sieg­te Elke Wewerka in Star­anz­a­no (Regi­on Fri­aul-Julisch Vene­ti­en) beim „30. Fest der Freund­schaft“ in der Frau­en­klas­se. „Mir wur­de eine Stech­fich­te zuge­teilt, die ich zu einem Bon­sai drah­ten und schnei­den muss­te. Auf die­sen Preis bin ich sehr stolz, weil die Kon­kur­renz mit Teil­neh­mern aus Kärn­ten, Salz­burg, Slo­we­ni­en und Ita­li­en groß war“, sagt Wewerka vol­ler Stolz.

Sie ist Schrift­füh­re­rin des Ver­eins der Öster­rei­chi­schen Bon­sai­freun­de mit Sitz in Lie­ben­fels. Prä­si­dent ist Det­lef Most­ler, Vize­prä­si­dent Klaus Kul­te­rer und Kas­sier Kurt Jaritz.

 

10.09.2022 08:50
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Bon­sai für ein Leben lang Elke Wewerka inmitten einiger Bonsais

© kope