Ausstellung
Kunst und Technik im „Living Studio“ der Stadtgalerie
Stadt Klagenfurt und Land Kärnten vergeben jährlich ein Stipendium an freiberufliche Foto- und Medienkünstler. Im Rahmen dieses Stipendiums verbrachte Leon-Etienne Kühr aus Hessen Zeit im Künstleratelier der Stadt Klagenfurt. Die Ergebnisse sind im „Living Studio“ der Stadtgalerie zu sehen.
© StadtKommunikation/Helge Bauer
Daten der Nasa, kombiniert mit Fotografie und Farbe. So entstehen die fantastischen Kunstwerke von Leon Etienne Kühr. Der aus Hessen stammende Künstler hat an der Bauhaus-Universität in Weimar Informatik und Medienkunst studiert. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeiten, die während des Aufenthalts im Künstleratelier der Stadt Klagenfurt entstanden sind, liegt in der algorithmischen Fotografie.
Verschobene Pixel
Dabei werden Fotos in ihrer digitalen Form als reine Daten behandelt, mit Hilfe von Algorithmen aufgelöst und transformiert. Pixel werden kontinuierlich verschoben, verzerrt und neu geordnet. Es entstehen neue eigensinnige Texturen und Muster, in denen nur noch flüchtige Spuren der Ausgangsfotografien erahnbar sind. „Daten und Technik treffen Kunst und Kultur und das ist kein Widerspruch“, zeigt sich Stadtrat und Kulturreferent Franz Petritz bei der Ausstellungseröffnung im „Living Studio“ der Stadtgalerie, die er gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreterin Gabi Schaunig eröffnet hat, beeindruckt.
Wissenswert
Die Ausstellung im „Living Studio“ der Stadtgalerie Klagenfurt zeigt bis einschließlich 6. November 2022 sowohl Ausdrucke, als auch eine Live-Installation der Transformationen. Öffnungszeiten: täglich außer Montag von 10 bis 18 Uhr. Eintritt frei!
© StadtKommunikation/Helge Bauer

