Lange Nacht der Museen
Im „Magdas Lokal“ kommunizieren Gefäße
Das Ausbildungslokal der Caritas Kärnten macht morgen (1. Oktober 2022) bei der „Langen Nacht der Museen“ mit. Die „Galerie3flux“ präsentiert in einer neuen Ausstellung zeitgenössische Kunst von Jasmin Schaschl.
Kunst und Kulinarik gehen im „Magdas Lokal“ am Stauderplatz 1 in Klagenfurt Hand in Hand. Das Ausbildungslokal der Caritas Kärnten bringt nicht nur heimische und internationale Köstlichkeiten auf den Teller. In Kooperation mit der „Galerie3flux“ gibt es von Beginn an auch hochkarätige Kunst in Form halbjährlicher Ausstellungen zu bestaunen.
Kunst als Fenster zur Welt
Galeristin Lena Freimüller brachte wieder eine neue Schau ins Haus. „Kunst braucht Alltag und ist ein Fenster zur Welt“, sagt Freimüller. Anlässlich der morgigen „Langen Nacht der Museen“ steht es im „Magdas“ wieder sperrangelweit offen. Und die Gäste von Welt können sich der Ausstellung „Kommunizierende Gefäße“ der 1976 in Klagenfurt geborenen und in Wien lebendenden und arbeitenden Künstlerin Jasmin Schaschl erfreuen. Sie ist um 18 Uhr zu einem „Meet & Greet“ anwesend.
Genuss nicht nur fürs Auge
Nachtschwärmer kommen im Lokal auf ihre Kosten: Die Kunstinteressierten werden nicht nur kulturell, sondern bis 1 Uhr früh auch kulinarisch verwöhnt. Auf der Speisekarte stehen „Kichererbsen Dal Falafel mit hausgemachtem Brot“, ein orientalisch-würziges und vegetarisches Gericht, und „Chili con Carne“, ein scharfes Ragout aus Fleisch und Chilischoten. Bis 23 Uhr besteht auch die Möglichkeit, à la carte zu speisen. „Wir nehmen gerne Tischreservierungen entgegen. Unsere Gäste erwarten ein sensationell gutes Essen und wunderbare Kunst“, freut sich Geschäftsführer Salvatore Balsamo mit seinem multikulturellen Team.
Einzigartige Serie „Mono“
Künstlerin Schaschl beschäftigt sich seit einigen Jahren intensiv mit Siebdruck. In der Serie „Mono“ arbeitet sie mit einem Repertoire an Motiven, deren Ursprung eine Zeichnung, eine Fotografie oder direkt belichtetes Material sein können. Die Motive werden in zahlreichen Druckdurchgängen Schicht für Schicht in unterschiedlichen Abfolgen und Farben mittels der Technik des Siebdrucks auf Papier gebracht. Durch diesen repetitiven und zugleich variablen Prozess entstehen über einen längeren Zeitraum komplexe Oberflächen, deren Erscheinungsbild immer einzigartig ist. Im nächsten Schritt werden zwei Drucke unter ein handgeschnittenes Passepartout montiert, was den Arbeiten einen objekthaften Charakter verleiht. Es entsteht ein Spiel von Nähe und Distanz, Oberfläche und Tiefe und mitunter auch die Fantasie kommunizierender Gefäße, denen man sich nähern möchte.
Online-Tipp: www.magdas-lokal.at