Klagenfurter Dom

Bischof Marketz weiht sieben Ständige Diakone

Die Ehrung, zu Ständigen Diakonen geweiht zu werden, wird am Sonntag (2. Oktober 2022) sieben Männern im Klagenfurter Dom zuteil. Interessierte können die Zeremonie online live mitverfolgen.

Bischof Marketz weiht sieben Ständige DiakoneDie sieben Weihekandidaten Wolfgang Kahle, Franz-Josef Suntinger, Christian Novak, Matthias Kossmann, Klaus Lesjak, Peter Strauss und Alexander Samitsch (von links)

© Dieter Arbeiter

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Diözesanbischof Josef Marketz weiht am Sonntag (2. Oktober 2022) um 15 Uhr im Klagenfurter Dom sieben Männer zu Ständigen Diakonen. Musikalisch mitgestaltet wird die Diakonenweihe vom Solisten- und Instrumentalisten-Ensemble der Dommusik Klagenfurt mit der „Missa brevis in G“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Die gesamte Zeremonie wird live via Internet-Livestream übertragen werden.

Das sind die Weihekandidaten

Zur Weihe für den Dienst als Ständige Diakone stellen sich folgende Personen (in alphabetischer Reihenfolge).

  • Wolfgang Kahle (69), Sicherheitsdienstleister in Ruhe, ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Als Diakon wird er im Pfarrverband Krappfeld tätig sein.
  • Matthias Kossmann (56), Führungskräftetrainer, ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Als Diakon wird er in den Pfarren Ludmannsdorf/Bilčovs und St. Egyden an der Drau/Št. Ilj ob Dravi wirken.
  • Klaus Herbert Lesjak (54), Marketing- und Eventmanager, ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Als Diakon wird er in den Klagenfurter Stadtpfarren Dom und St. Martin tätig sein.
  • Christian Novak (60), Polizist in Ruhe, ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Als Diakon wird er in seiner Wohnpfarre Arnoldstein und in Thörl-Maglern wirken.
  • Alexander Samitsch (43), Mitarbeiter der Informatikabteilung der Diözese Gurk und pastoraler Mitarbeiter der Pfarren Ferlach/Borovlje und Unterloibl/Podljubelj, wird als Ständiger Diakon mit Zölibatsversprechen in den Pfarren Ferlach/Borovlje und Unterloibl/Podljubelj wirken.
  • Peter Strauss (60), Angestellter, ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Als Ständiger Diakon wird er in den Pfarren Mieger/Medgorje, Rottenstein/Podgrad und Radsberg/Radiše tätig sein.
  • Franz-Josef Suntinger (62), Bankstellenleiter in Ruhe, ist verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern. Als Ständiger Diakon wird er in den Pfarren Sagritz und Heiligenblut wirken.

Ehrenamtliche Tätigkeit

Mit diesen sieben neuen Ständigen Diakonen gibt es in der Diözese Gurk insgesamt 67 Ständige Diakone (55 davon aktiv, zwölf im Ruhendand). Sie wirken neben ihrem Zivilberuf oder im Ruhestand ehrenamtlich als Ständige Diakone in einer oder mehreren Pfarren.

 

Wissenswert

Das Wort „Diakon“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Diener“. Gemäß apostolischer Überlieferung durch Handauflegung und Gebet geweiht, versehen die Diakone vorrangig den Dienst der Nächstenliebe und widmen sich gemäß alter Tradition Menschen in unterschiedlichen Bedrängnissen und Nöten. Diakone können im Auftrag des Bischofs oder des zuständigen Ortspfarrers Wort-Gottes-Feiern, Segnungen, Prozessionen und Begräbnisse leiten, predigen, das Sakrament der Taufe spenden, kirchlichen Trauungsfeiern vorstehen sowie alten und kranken Menschen die heilige Kommunion bringen. Nicht ermächtigt sind Diakone dazu, heilige Messen zu feiern oder das Bußsakrament sowie die Krankensalbung zu spenden.

Für unverheiratete Weihekandidaten ist die Diakonweihe mit dem Zölibatsversprechen verbunden und eine meist einjährige „Durchgangsstufe“ zur Priesterweihe. Im Gegensatz zu diesem zeitlichen Diakonat folgt auf den so genannten „Ständigen Diakonat“ in der Regel keine Priesterweihe. Seit dem Jahr 1968 können verheiratete, bewährte Männer mit Zustimmung ihrer Ehefrau zum Ständigen Diakon geweiht werden. Diese Ständigen Diakone übernehmen den Diakonat auf Lebenszeit.

27.09.2022 11:17 - Update am: 27.09.2022 11:24
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Bischof Marketz weiht sieben Ständige DiakoneDie sieben Weihekandidaten Wolfgang Kahle, Franz-Josef Suntinger, Christian Novak, Matthias Kossmann, Klaus Lesjak, Peter Strauss und Alexander Samitsch (von links)

© Dieter Arbeiter