Studentenleben

Lei­den­schaft für Land­ju­gend und Kunst

Dominik Messner (23) fällt neben seiner Begabung für Malerei auch mit seinem starken Engagement für die Landjugend Kärnten auf. Warum er wieder nach Kärnten zurückkommt, erzählt er im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

Lei­den­schaft für Land­ju­gend und Kunst Der 23-jährige Dominik Messner lebt in Wien und Völkermarkt.

© privat

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Neben sei­nem Stu­di­um der Ange­wand­ten Kunst (Druck­gra­fik, Male­rei und Pro­zess) an der Kunst­schu­le Wien bringt der Völ­ker­mark­ter Domi­nik Mess­ner viel Zeit für sein Enga­ge­ment in der Land­ju­gend St. Stefan/Haimurg und eben­so für sei­ne Tätig­keit als Lan­des­agrar­spre­cher im Lan­des­vor­stand der Land­ju­gend Kärn­ten auf. Die Arbeit für die Land­ju­gend ist mit­hin ein Grund, war­um es den 23-Jäh­ri­gen nach Stu­di­en­ab­schluss wie­der nach Kärn­ten zurück­führt. „Die Land­ju­gend ist für mich ein wesent­li­cher Grund, um nach Kärn­ten zurück­zu­kom­men. Es sind so wun­der­ba­re und beson­de­re Erin­ne­run­gen mit der Land­ju­gend und Kärn­ten ver­bun­den“, sagt der gelern­te Maschi­nen­bau­tech­ni­ker.

„Es ist schon stres­sig“

Für das Stu­di­um an der Kunst­schu­le in Wien ist eine Matu­ra nicht nötig, wie der 23-Jäh­ri­ge erklärt. „Um auf­ge­nom­men zu wer­den, muss man eine Kunst­map­pe mit sei­nen Arbei­ten abge­ben und zusätz­lich auch einen Pra­xis­test absol­vie­ren. Danach ent­schei­det sich, ob man auf­ge­nom­men wird“, erzählt Mess­ner, der seit dem Jahr 2015 in der Land­ju­gend St. Stefan/Haimburg aktiv ist. Neben dem Stu­di­um arbei­tet er im Scho­ko­mu­se­um der Fir­ma Heindl in Wien. „Weil ich bei der Land­ju­gend bin, ein Stu­di­um bele­ge und zusätz­lich noch neben­bei arbei­te, ist es manch­mal schon stres­sig“, gibt der ange­hen­de Gra­fik- und Druck­de­si­gner zu.

Frü­he Besu­che von Gale­rien

Eben­so lei­den­schaft­lich wie für die Land­ju­gend gibt sich der 23-Jäh­ri­ge aus Osche­nit­zen bei Völ­ker­markt auch für die Kunst hin. „Mei­ne Fami­lie und ich sind schon früh gereist und haben Gale­rien und Aus­stel­lun­gen besucht, die mich damals schon fas­zi­niert haben“, erin­nert sich Mess­ner. „Ich habe Kärnt­ner Pro­duk­te mit Pop­art ver­bun­den, vie­le Land­schafts­bil­der geschaf­fen und immer wie­der ver­su­che ich auch, eine kri­ti­sche Welt­sicht in die Arbei­ten ein­flie­ßen zu las­sen“, gibt der jun­ge Künst­ler einen Ein­blick in sei­ne Kunst­ar­bei­ten. Letz­te­res resul­tier­te in einem Bild eines hun­gern­den afri­ka­ni­schen Kinds.

Glücks­ge­fühl als Moti­va­ti­on

Seit sei­nem 14. Lebens­jahr ent­ste­hen bei dem 23-Jäh­ri­gen ver­schie­de­ne Bil­der. Für eines benö­tigt er ein bis zwei Mona­te, da Mess­ner bei­spiels­wei­se bei Ölfar­ben meh­re­re Schich­ten ver­wen­det. „Das Erle­ben eines Glücks­ge­fühls beim Malen und Zeich­nen ist dabei mei­ne Haupt­mo­ti­va­ti­on. Und es macht mich ein­fach glück­lich, etwas zu erschaf­fen“, schmun­zelt der Völ­ker­mark­ter. Auch Bil­der, die dem Pho­to­rea­lis­mus und dem Poin­til­lis­mus zuzu­ord­nen sind, ent­stan­den bereits. Zu sei­nen Lieb­lings­künst­lern zählt Clau­de Monet, der mit sei­nen gemal­ten Land­schaf­ten Mess­ner immer wie­der aufs Neue berührt.

Land­ju­gend schafft Aus­gleich

Zur­zeit absol­viert der 23-Jäh­ri­ge einen Lehr­gang im Rah­men sei­ner Tätig­keit bei der Land­ju­gend Kärn­ten, um eigen­stän­dig Kur­se für Mit­glie­der der ver­schie­de­nen Orts­grup­pen in Kärn­ten abhal­ten und lei­ten zu kön­nen. Für ihn ist nicht nur jeder ein­zel­ne Tag an der Kunst­uni­ver­si­tät prä­gend, son­dern eben­so das Ken­nen­ler­nen neu­er Men­schen bei Land­ju­gend-Ver­an­stal­tun­gen. „Das Enga­ge­ment bei der Land­ju­gend ist für mich ein Aus­gleich zur Kunst und zu mei­nem Stu­di­um. Ich bin bei Land­ju­gend-Ver­an­stal­tun­gen in ganz Kärn­ten anzu­tref­fen“, ver­rät Mess­ner.

 

09.10.2022 16:00 - Update am: 09.10.2022 16:02
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Lei­den­schaft für Land­ju­gend und Kunst Der 23-jährige Dominik Messner lebt in Wien und Völkermarkt.

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