Wirtschaftskammer
„Auf die Fußball-WM vorbereiten!“
In eineinhalb Monaten beginnt die Fußball-WM. Public Viewing im Freien und andere Outdoor-Events sind wetterbedingt kaum umsetzbar. Deshalb appelliert die Bezirksstelle Klagenfurt der Wirtschaftskammer an die Stadtpolitik, sich um adäquate Indoor-Lösungen zu bemühen.
Am 20. November 2022 erfolgt der Anpfiff zur viel diskutierten Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Die WM findet erstmals in den kalten Monaten statt. „Europa- und Weltmeisterschaften sind prädestiniert für gemeinsame Aktivitäten. In den vergangenen Jahren haben wir Public Viewing auf großen Plätzen, Gastgarten-Partys und vieles mehr erlebt. Heuer ändert sich das, weil wir uns während der WM im Herbst und im Frühwinter befinden“, sagt Franz Ahm, Obmann der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Klagenfurt.
Auf Gegebenheiten reagieren
Der Wunsch, gemeinsam die Spiele zu verfolgen, soll sich dennoch erfüllen. „Wir müssen uns und unsere Betriebe gut auf diesen Groß-Event vorbereiten. Neben den kühlen Temperaturen haben wir gleichzeitig hohe Energiekosten und eine unsichere Corona-Situation, die das Fußballerlebnis beeinflussen“, analysiert Ahm. Für ihn ist vor allem die Klagenfurter Stadtregierung gefordert, um gut und vorrausschauend auf diese Gegebenheiten reagieren zu können. „Ich erwarte mir eine Organisation, die sowohl den Zusehern als auch den Unternehmern entgegenkommt“, erklärt Ahm.
Leihweise Großbildfernseher
Dem Bezirksstellen-Obmann schweben Konzepte vor, die Fußballfans in die Klagenfurter Gastronomiebetriebe bringen. „Man sollte auf Public Viewing verzichten und stattdessen beispielsweise Gastronomen Großbildfernseher leihweise zur Verfügung stellen. Solche Aktionen hat es bereits in Villach während der vergangenen Fußball-Europameisterschaft gegeben. Sie haben sich als äußerst erfolgreich herausgestellt. Somit könnten unsere Wirte selbst kleinere oder größere Events rund um die WM-Spiele organisieren“, schlägt Ahm vor.
Vorausschauende Planung
Er unterstreicht die Bedeutung einer vorausschauenden Planung: „Unsere Betriebe brauchen schon jetzt Konzepte und eine Entscheidung, was von Seiten der Klagenfurter Stadtregierung geplant ist. Je eher ein Fahrplan feststeht, desto besser können die Unternehmen passende Angebote für die WM-Fans schnüren und sich auf Vorgaben einstellen.“

