Eishockey
Witting-Brüder bleiben beim KAC
Eishockey-Meister EC KAC verlängert die Verträge der Brüder Marcel und Samuel Witting um ein Jahr.
© EC-KAC Betriebs GmbH
Die gebürtigen Tiroler Marcel und Samuel Witting, die einst bereits im Teenager-Alter nach Klagenfurt gewechselt waren und zwischenzeitlich Erfahrungen bei anderen Klubs sammelten, unterfertigten ihre neuen Verträge bei Eishockey-Meister KAC. Sie spielen somit auch in der nächsten Saison für die Klagenfurter Rotjacken.
Von Verletzungen überschattet
Marcel Witting (25) debütierte bereits im Januar 2013 im Alter von 17 Jahren in der Kampfmannschaft. Im Erwachsenen-Eishockey fasste er in zwei Jahren in der Alps Hockey League Fuß und kehrte 2018 nach Klagenfurt zurück. Ursprünglich für das Farmteam vorgesehen, konnte er sich rasch in der Profi-Mannschaft etablieren. Auf dem Weg zum Meistertitel 2019 bestritt er sämtliche 69 Saisonspiele. Die beiden Spielzeiten seither waren für den energischen Flügelstürmer jeweils von Verletzungen überschattet, nun möchte sich Marcel Witting wieder für Einsätze in der rot-weißen Kampfmannschaft empfehlen.
15 Scorer-Punkte gesammelt
Samuel Witting (23) wechselte im vergangenen Sommer nach knapp fünf Jahren in der Organisation des EC Salzburg zurück an den Wörthersee. Dank herausragender Leistungen im Farmteam in der AHL (30 Scorer-Punkte in 15 Saisonspielen) schaffte der Angreifer den Sprung retour in die Kampfmannschaft, der er ab Ende Jänner wieder durchgehend angehörte. Insbesondere in den Play-offs überzeugte Samuel Witting in der Sturmlinie mit Thomas Hundertpfund und Johannes Bischofberger. Insgesamt sammelte er in 48 Partien gute 15 Scorer-Punkte (sieben Treffer und acht Assists).
Wertvolle Bestandteile
„Marcel Witting hat – nicht zuletzt verletzungsbedingt – zwei schwierige Jahre hinter sich. Wir glauben aber an seine Fähigkeiten und wollen ihm die Chance geben, sich mit guten Leistungen wieder zurück in den Kader unseres Profiteams zu kämpfen“, erklärt General Manager Oliver Pilloni. Auch Samuel Witting legte in der vergangenen Saison eine positive Entwicklung hin. „Er konnte zwischenzeitlich im Farmteam an Schwächen in seinem Spiel arbeiten und ist seit dem dem Jahreswechsel fixer Bestandteil der Kampfmannschaft“, erläutert Pilloni. Nachsatz: „Wir denken, dass die beiden Brüder wertvolle Bestandteile unseres Teams sein können und werden, daher haben wir sie auch weiter an uns gebunden.“
