Herbst
Frühe Dunkelheit macht Einbrecher aktiv
Im Herbst wird es früh dunkel – das machen sich Kriminelle zu Nutze und planen ihre Einbrüche. Die Kärntner Polizei rät dazu, Fenster und Türen zu versperren und im Falle eines Einbruchs die Notrufnummer 133 zu wählen.
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Die späten Nachmittags- und Abendstunden im Herbst und Winter nutzen Kriminelle gern für ihren Einbruch. Wenn die Bewohner noch bei der Arbeit sind, ergreifen sie die Gelegenheit und dringen im Schutz der Dunkelheit in Wohnungen und Häuser ein. Mit einfachen Mitteln kann man Einbrechern die Tat erschweren, rät die Landespolizeidirektion Kärnten. Versperrt bleiben müssen Türen und Fenster. Aber auch Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder für Innen- und Außenbeleuchtung und hochwertige Schlösser können Einbrüche verhindern. Auch in Kellerräumen sollte man öfter nach dem Rechten sehen.
Nachbarschaftshilfe ist wichtig
Auch durch gegenseitige Hilfe können Einbrüche verhindert werden. Unbedingt weggeräumt werden sollen Einstiegshilfen wie Leitern oder Sessel. Sie können von Kriminellen dazu verwendet werden, um leichter ins Objekt zu kommen. Volle Briefkästen sollen aus- und Tageszeitungen vor der Haustüre weggeräumt werden. Bei auftretenden Unregelmäßigkeiten in der Umgebung oder verdächtigen Wahrnehmungen sollte immer umgehend die Polizei in Kenntnis gesetzt werden. Durch rasche und vor allem zeitnahe Meldungen kann den Tätern präventiv entgegengewirkt werden.
Notrufnummer 133 wählen
Im Falle eines Einbruchs sollte man Ruhe bewahren, die Polizei unter der Notrufnummer 133 anrufen, Instruktionen befolgen und keine Gegenstände berühren. Sollte der Täter noch anwesend sein, muss man den Eindruck hinterlassen, dass man nicht alleine ist. Beispielsweise indem man das Licht aufdreht oder ein Gespräch vortäuscht, um den Täter die Flucht zu ermöglichen. Man sollte sich einem Täter nie in den Weg stellen. Der Polizei ist später mitzuteilen, wie viele Täter es waren, in welche Richtung sie flüchteten und wie sie aussahen.