Klagenfurter Flughafen
Übung mit 25 „Passagieren“
An einer großen Flugnotfall-Übung waren gestern am Flughafen in Klagenfurt über hundert Rettungskräfte beteiligt.
© Airport Klagenfurt
Über hundert Personen waren gestern an einer groß angelegten Flugnotfall-Übung auf dem Gelände des Klagenfurter Flughafens beteiligt. Die Übungsannahme: Um 14 Uhr landet ein Kurzstrecken-Flugzeug von Salzburg kommend auf dem Airport in Klagenfurt. An Bord sind 25 Personen. Bei der Landung bricht das Flugzeug plötzlich nach rechts aus, durchstößt den Flughafenzaun und kommt westlich des ÖAMTC-Stützpunkts zu liegen. Feuer bricht aus, brennende Teile fliegen umher.
Übung dauerte eineinhalb Stunden
Unmittelbar nach der Meldung durch die Flugverkehrsdienststelle Klagenfurt wird die Alarmstufe 3 (Notstufe) ausgerufen. Es erfolgt die Alarmierung aller Einsatzorganisationen wie Rettung, Feuerwehr und Polizei. Nach etwa eineinhalb Stunden war die Flugnotfall-Übung beendet. Das Team des Flughafens und die Blaulichtorganisationen gewannen während des reibungslosen Ablaufs wertvolle Erkenntnisse.
So realitätsnah wie möglich
Das Szenario war so realitätsnah wie möglich gestaltet: In einer Flugzeugattrappe westlich des ÖAMTC-Stützpunkts befanden sich die „Passagiere“. Diesen Part übernahmen Schüler des BG/BRG Mössinger und der Jugendfeuerwehr Gurnitz. Die Flughafenfeuerwehr hatte, in entsprechender Entfernung zur Flugzeugattrappe, einen Flugzeugbrand simuliert und startete den Löschangriff, unterstützt von weiteren Feuerwehren. Das Rote Kreuz barg die Verletzten und transportierte sie nach der Erstversorgung ab. Die Polizei sperrte den mutmaßlichen Unfallort großräumig ab und nahm die Ermittlungen auf.

Zusammenspiel aller Beteiligten
Ebenfalls anwesend war der offizielle Beobachter der obersten Zivilluftfahrtbehörde, die beim Bundesministerium für Klimaschutz (BMK) angesiedelt ist. Seine Stellungnahme wird im Laufe des Novembers vorliegen. „Ich danke allen Beteiligten für den professionellen Einsatz. Die Flugnotfall-Übung hat uns gezeigt, wie wichtig das Zusammenspiel aller Einsatzorganisationen und unseres Teams ist“, sagte „Airport Klagenfurt“-Geschäftsführer Nils Witt am Ende der Übung.
