Stadtwerke Klagenfurt

Ers­te Mil­li­on Kilo­watt­stun­den Son­nen­strom von grü­nen Dächern

Allein heuer konnte die Stadtwerke Klagenfurt AG rund 376 Tonnen CO2 einsparen. Derzeit sind von den 365 öffentlichen Gebäuden in Klagenfurt 60 mit Sonnenstrom ausgestattet. Weitere Photovoltaik-Anlagen sind in Planung oder gerade in Bau.

Ers­te Mil­li­on Kilo­watt­stun­den Son­nen­strom von grü­nen Dächern Stadtwerke-Vorstand Erwin Smole (links) und Mitarbeiter Raphael Fortin von der technischen Projektleitung besichtigen die Photovoltaik-Anlage in der Adi-Dassler-Gasse in Viktring.

© STW/Helge Bauer

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Die Stadt­wer­ke Kla­gen­furt ver­sor­gen Kärn­tens Lan­des­haupt­stadt nicht nur zuver­läs­sig mit Strom, Fern­wär­me, Gas, Was­ser und Mobi­li­tät. Sie sor­gen mit dem Errei­chen von Nach­hal­tig­keits­zie­len auch dafür, dass Kla­gen­furt mit gro­ßen Schrit­ten Rich­tung Smart-City schrei­tet. Ein Mei­len­stein wur­de nun bei der haus­ei­ge­nen Pro­duk­ti­on von grü­nem Strom gelegt. Durch die Erzeu­gung von einer Mil­li­on Kilo­watt­stun­den Son­nen­strom konn­ten allein heu­er 376 Ton­nen CO2 ein­ge­spart wer­den.

Kli­ma­neu­tral bis 2030

Das bestä­tigt die Bilanz der Kla­gen­furt Dach­strom GmbH (KDSG), eine gemein­sa­me Gesell­schaft von Stadt­wer­ke Kla­gen­furt und der Stadt Kla­gen­furt. Sie wur­de im Jahr 2020 gegrün­det, um Maß­nah­men zur Umset­zung des Kla­gen­fur­ter Smart-City-Kon­zepts zu set­zen und grü­nen Strom auf Dach­flä­chen von stadt­ei­ge­nen Immo­bi­li­en zu pro­du­zie­ren. „Kla­gen­furt hat es sich zum ehr­gei­zi­gen Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 kli­ma­neu­tral zu wer­den. Ein wich­ti­ger Schritt in die­se Rich­tung ist die Pro­duk­ti­on von grü­nem Strom. Daher freut es mich umso mehr, dass die Kla­gen­furt Dach­strom GmbH heu­er die ers­te Mil­li­on Kilo­watt­stun­den Son­nen­strom pro­du­zie­ren konn­te“, sagt Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Schei­der.

22 wei­te­re PV-Anla­gen

Die­se eine Mil­li­on Kilo­watt­stun­den ist tat­säch­lich ein Mei­len­stein in der Pho­to­vol­ta­ik-Pro­duk­ti­on in Kla­gen­furt. „Wir erhö­hen so nach­hal­tig und lang­fris­tig den Anteil der erneu­er­ba­ren Ener­gie. Wir pro­du­zie­ren in Kla­gen­furt für Kla­gen­furt. Damit wird auch die Abhän­gig­keit vom Strom­markt redu­ziert“, betont Stadt­wer­ke-Vor­stand Erwin Smo­le. Momen­tan sind von den 365 öffent­li­chen Gebäu­den in der Lan­des­haupt­stadt 60 mit Son­nen­strom aus­ge­stat­tet. Bis Ende des Jah­res sind wei­te­re 22 PV-Anla­gen in Kla­gen­furt in Pla­nung oder schon in Bau. Der Vor­teil für die Nut­zer der Immo­bi­li­en liegt nicht nur im nach­hal­tig pro­du­zier­ten Strom an sich, son­dern auch dar­in, dass die Son­nen­en­er­gie vom grü­nen Dach ohne Netz­ge­bühr genutzt wird.

 

Wis­sens­wert

Seit Sep­tem­ber ist die größ­te Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge auf einem Gebäu­de­dach der Lan­des­haupt­stadt Kla­gen­furt in der Adi-Dass­ler-Gas­se in Viktring in Betrieb. Sie ver­fügt über 1.102 Modu­le, die jähr­lich rund 481.000 Kilo­watt­stun­den Strom pro­du­zie­ren.  Alter­na­tiv zum Son­nen­strom der KDSG in Kla­gen­furt bedient die Ener­gie Kla­gen­furt GmbH (EKG), ein Unter­neh­men der Stadt­wer­ke Kla­gen­furt AG, orts­un­ab­hän­gig Städ­te, Bau­trä­ger und Pri­vat­kun­den mit Solar­strom. Dabei ste­hen den Kun­den zwei Vari­an­ten zur Aus­wahl: Einer­seits Ver­kaufs­an­la­gen und ande­rer­seits Con­trac­ting-Anla­gen, bei denen die EKG Eigen­tü­mer und Betrei­ber ist.

19.10.2022 10:21
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Ers­te Mil­li­on Kilo­watt­stun­den Son­nen­strom von grü­nen Dächern Stadtwerke-Vorstand Erwin Smole (links) und Mitarbeiter Raphael Fortin von der technischen Projektleitung besichtigen die Photovoltaik-Anlage in der Adi-Dassler-Gasse in Viktring.

© STW/Helge Bauer