EC KAC
Ein offensiver Verteidiger bleibt beim KAC
Mit Abwehrspieler Paul Postma bleibt ein weiterer Schlüsselspieler in Klagenfurt. Der EC KAC verlängerte seinen Vertrag um ein Jahr.
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Der vierte Importplatz im Kader des KAC für die bevorstehende Saison in der „bet-at-home ICE Hockey League“ und in der Champions Hockey League ist vergeben. Der amtierende Meister setzt die Zusammenarbeit mit Verteidiger Paul Postma fort und verlängert seinen Vertrag um ein Jahr.
22 Scorer-Punkte in 20 Spielen
Der 32-jährige Kanadier war im Dezember nach Klagenfurt gewechselt. Postma fand sich in der Mannschaft rasch zurecht und nahm über Wochen hinweg eine dominante Rolle in der Abwehr ein. Auch in der Offensive trat er in Erscheinung: In seinen 20 Einsätzen verbuchte er 22 Zähler (acht Tore und 14 Assists). Sein Schnitt von 1,10 Scorer-Punkten pro Partie war der höchste eines Verteidigers der Rotjacken seit der Saison 2000/01 (Emanuel Viveiros mit 1,24). Im Auswärtsspiel bei Fehérvár AV19 Mitte Februar verletzte sich der Kanadier allerdings schwer. Trotz intensiver Arbeit an seinem Comeback verpasste er sämtliche 21 weiteren Saisonspiele. Mittlerweile ist Postma wieder genesen. Er stieg in seiner Heimat in Red Deer im Bundesstaat Alberta bereits gemeinsam mit Stürmer Matt Fraser in das Sommertraining ein.
Hohes Level im Spielaufbau
„Die vergangene Saison war eine wunderbare Erfahrung: Teil dieser Mannschaft zu sein, die dann am Ende auch den großen Erfolg feiern konnte, war etwas Spezielles. Ich musste in den Play-offs leider verletzungsbedingt passen, aber umso mehr freue ich mich darauf, im Herbst wieder angreifen zu können“, blickt der Kanadier optimistisch in die Zukunft. General Manager Oliver Pilloni ist erfreut über die Vertragsverlängerung. „In den 20 Partien, die Postma für uns bestritten hat, blitzte seine spielerische Klasse nicht nur auf, sie war vielmehr augenscheinlich. Er agiert in der eigenen Zone strukturiert und zuverlässig, vor allem aber hebt er unseren Spielaufbau auf ein höheres Level“, erläutert Pilloni.
Team bleibt österreichisch geprägt
Der Kader für die neue Saison nimmt endgültig Formen an. „Wir planen, den heuer eingeschlagenen und auch sehr erfolgreichen Weg fortzusetzen, werden weiterhin ein stark österreichisch geprägtes Team stellen, das mit wenigen, aber starken Legionären ergänzt wird“, schildert Pilloni.
