Inoffizielles GT-Treffen
Bilanz: Elf Führerscheine wegen Alkohol am Steuer abgenommen
Das inoffizielle GTI-Treffen ist vorbei. Wie viele Kennzeichen musste die Polizei abnehmen? Wie viele Lenker mussten den Führerschein wegen Alkohol am Steuer abgeben? Und: Wie viele Überschreitungen der erlaubten Höchstgeschwindigkeit gab es? Die Polizei-Bilanz im Überblick.
Wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie war das offizielle GTI-Treffen zwar abgesagt, dennoch besuchten zahlreiche Tuning-Fans an den vergangenen Wochenenden die Wörthersee-Region. Die Polizei, die heuer erstmals eigene Beschwerde-Beamte eingesetzt hatte, um Betroffenen sofort helfen zu können, zog Bilanz.
234 Kennzeichen abgenommen
Der Schwerpunkt der Verkehrsüberwachung lag bei Lärmmessungen und bei technischen Überprüfungen der Verkehrs- und Betriebssicherheit von teilnehmenden Fahrzeugen. Im Zuge dieser Kontrollen musste die Polizei insgesamt 234 Kennzeichen abnehmen. Das betraft etwa Fahrzeuge, bei denen der Katalysator ausgebaut wurde, um mehr Motorleistung zu erzielen. Es wurden auch Fahrzeuge kontrolliert, bei denen die gesamte Abgasanlage samt Schalldämpfern einfach gefehlt hat.
570 Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit
Wie in der Vergangenheit gab es auch einige Anzeigen wegen „Gummi, Gummi“ oder Driften (ungebührliche Lärm‑, Schmutz- und Rauchentwicklung). Die Polizei stellte in Summe rund 2.130 verkehrsrechtliche Übertretungen fest. Zudem wurden rund 570 Lenker wegen Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit abgestraft oder angezeigt, elf Führerscheine mussten wegen Alkohol am Steuer abgenommen werden.
270 Corona-Delikte
Kontrolliert wurden auch die Corona Maßnahmen: In rund 270 Fällen wurde wegen Nichtbeachtung des vorgeschriebenen Mindestabstands oder fehlenden Mund-Nasen-Schutzes Anzeige an die Gesundheitsbehörde erstattet. Strafrechtlich bedeutsame Delikte blieben beinahe zur Gänze aus, es wurden lediglich zwei Körperverletzungen zur Anzeige gebracht.
Kaum Beschwerden
Corona und das durchwegs schlechtere Wetter sorgten heuer für eine vergleichsweise geringere Anzahl von Teilnehmern. Dieser Umstand, gepaart mit den intensiven polizeilichen Kontrollen, zeigte in Bezug auf Beschwerden von Anrainern heuer eine positive Entwicklung. Das heuer erstmals eingesetzte Beschwerde-Management musste kaum eingesetzt werden.
