Am Montag

„Fair Pay“ für Kärn­tens Lite­ra­tur und Kul­tur

Kärntens Literatur- und Kulturszene kämpft für faire Bedingungen und macht darauf mit einem Abend unter dem Titel „Fair Play“ aufmerksam.

„Fair Pay“ für Kärn­tens Lite­ra­tur und Kul­tur „Buch 13“-Gründer und Schriftsteller Gerald Eschenauer

© Karin Wernig

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Ein kräf­ti­ges Lebens­zei­chen gibt Kärn­tens Lite­ra­tur- und Kul­tur­sze­ne am kom­men­den Mon­tag (7. Novem­ber 2022) um 19 Uhr im Eboard­mu­se­um in Kla­gen­furt von sich. Künst­ler tre­ten unter dem Titel „Fair Pay – ein Abend im Zei­chen der Lite­ra­tur“ auf, um sich für fai­re Bezah­lung und fai­re Arbeits­be­din­gun­gen stark zu machen. Feder­füh­rend ist der Kärnt­ner Schrift­stel­ler Gerald Eschen­au­er, der mit sei­ner Lite­ra­tur-Ver­ei­ni­gung „Buch 13“ zu einem bun­ten Abend der Lite­ra­tur, Musik, der bilden­den Kunst und des Films lädt.

Druck auf Kul­tur­schaf­fen­de

„Die freie hei­mi­sche Lite­ra­tur- und Kul­tur­sze­ne hat­te in den ver­gan­ge­nen Jah­ren unter beson­ders har­ten Bedin­gun­gen zu kämp­fen. Die ange­ord­ne­te Ein­stel­lung des Kul­tur­be­triebs, mas­si­ve Rück­gän­ge der Ein­kom­men als Fol­ge von Pan­de­mie und Dau­er­kri­sen haben zuge­setzt. Wir ver­mis­sen das Publi­kum“, erklärt Eschen­au­er. Der Druck auf hei­mi­sche Kul­tur­schaf­fen­de ver­stärkt sich. „Die­ser Abend weist ein­mal mehr auf die pre­kä­ren Ver­hält­nis­se Kärnt­ner Kul­tur­dienst­leis­ter hin. Ein Groß­teil der hei­mi­schen Kul­tur- und Lite­ra­tur­sze­ne sind frei­be­ruf­li­che und soge­nann­te neue Selbst­stän­di­ge, die, ange­heizt durch die jüngs­te Infla­ti­on, unter enor­mem Hono­rar­druck lei­den. Wir for­dern fai­re Bezah­lun­gen für hei­mi­sche Schrift­stel­ler, all­ge­mein für Kul­tur­schaf­fen­de und ein För­der­we­sen, das mensch­li­che Kul­tur­leis­tung berück­sich­tigt“, fasst Eschen­au­er zusam­men.

Die Künst­ler

Ger­hard Ruiss (Inter­es­sen­ge­mein­schaft Autorinnen/Autoren) und Gabrie­le Ger­ba­sits (Inter­es­sen­ge­mein­schaft Kul­tur) geben Ein­gangs­state­ments zu „Fair Pay“ ab. Unter ande­ren tre­ten auf: Anton Dekan, Susan­ne Wie­der­gut, Anne­lie­se Krei­se­der, Bir­git Wink­ler, Johan­nes Tosin, Tom Acker­mann, Klaus Leder­wasch, Tan­ja Wild­bah­ner, Harald König, Den­nis Staats, Bern­hard Brug­ger, Mar­tin Schi­nagl, Susan­ne Huck, Buz­gi, Danie­la Kampf­ho­fer, Gert Prix, Hel­mut-Micha­el Kem­mer und Son­ja Capel­ler.

Kar­ten­ver­kauf: per Tele­fon (0680/245 07 45), per E‑Mail (office@buch13.at) und an der Abend­kas­se

 

Wis­sens­wert

„Buch 13“ ist Kärn­tens bedeu­tends­te pri­va­te Lite­ra­tur-Initia­ti­ve. Der im Jahr 2013 gegrün­de­te Ver­ein hat mitt­ler­wei­le mehr als 80 Autoren und 120 Mit­glie­der. „Buch 13“ führt einen per­ma­nen­ten Lese­be­trieb an zwei Stand­or­ten. Jeden ers­ten Mon­tag im Monat lässt der Ver­ein im Eboard­mu­se­um Kla­gen­furt lesen, jeden ers­ten Don­ners­tag in „SoCa’s“ Ate­lier in Vil­lach. Seit der Grün­dung orga­ni­sier­te der Ver­ein über 500 Lesun­gen. Der gemein­nüt­zi­ge Kul­tur­ver­ein ist Initia­tor des Alpen-Adria-Lite­ra­tur­fes­ti­vals „Sei­ten­ste­chen“. Zusätz­lich wer­den all­jähr­lich gemein­sam mit der Stadt Vil­lach drei Lite­ra­tur-Sti­pen­di­en an öster­rei­chi­sche Schrift­stel­ler ver­ge­ben.

 

01.11.2022 18:50
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„Fair Pay“ für Kärn­tens Lite­ra­tur und Kul­tur „Buch 13“-Gründer und Schriftsteller Gerald Eschenauer

© Karin Wernig