Wirtschaftskammer
Cashback-Aktion für Weihnachtsgeschäft gewünscht
Anlässlich der Corona-Pandemie gab es in Klagenfurt äußerst beliebte Cashback-Aktionen, um Unternehmen und Bürgern beim „Heimkaufen“ unter die Arme zu greifen. Die Wirtschaftskammer schlägt eine solche Aktion nun auch in Zeiten der Teuerungen vor.
Rechnungen ab einem Mindestwert einreichen und einen gewissen Wert in Form von weiteren Einkaufsgutscheinen rückerstattet bekommen – so lautete das Prinzip der beliebten Cashback-Aktionen der Stadt Klagenfurt in den vergangenen beiden Jahren.
Hohe Inflation und Teuerungen
„Wir haben gesehen, dass solche Unterstützungsleistungen sowohl für die Bevölkerung eine Erleichterung waren, als auch bei den Betrieben für Umsatz gesorgt haben“, blickt Franz Ahm, Obmann der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Klagenfurt, zurück. Die hohe Inflation und Teuerungen in allen Bereichen, die Unternehmern und Konsumenten gleichermaßen Sorgen bereiten, veranlassen ihn dazu, diese Cashback-Aktionen in Erinnerung zu rufen. „Die durch den Krieg in der Ukraine bedingten fatalen wirtschaftlichen Auswirkungen belasten unsere Kassen und Geldbörsen sehr. Gerade das anstehende Weihnachtsgeschäft ist aber für sehr viele Betriebe ein Schlüsselfaktor. Daher würde ich vorschlagen, dass es Zeit ist, die Menschen auch heuer zusätzlich zu unterstützen“, sagt Ahm.
Appell an die Stadtpolitik
Konkret denkt er an die Budgettöpfe der Klagenfurter Stadtregierung. „Die gute Zusammenarbeit bei den letzten Cashback-Aktionen hat uns gezeigt, dass die Klagenfurter Politik offen für Hilfen ist, bei denen die Frequenz in der Innenstadt angekurbelt wird. Daher bitte ich die Verantwortlichen, ihre Budgettöpfe anzusehen und mögliche Posten für eine vorweihnachtliche Shopping-Hilfe zur Verfügung zu stellen“, appelliert Ahm.
Wirtschaftskammer als Kooperationspartner
Sein Vorschlag sieht vor, das bereits gewohnte und für gut befundene Prozedere beizubehalten. „Die Stadtregierung könnte ein Budget bereitstellen, das für eine prozentuale Rückvergütung an Kunden zur Verfügung steht. Die Cashback-Beträge könnten dann wieder in City-Zehnern rückerstattet werden“, erklärt Ahm. Für eine potenzielle Cashback-Aktion steht die Wirtschaftskammer, so der Bezirksstellen-Obmann, selbstverständlich wie gewohnt als Kooperationspartner zur Verfügung.

