Schlüsselübergabe
Inklusives Wohnen mit Wohlfühlfaktor in Velden
Schlüsselübergabe für 18 neue Mieter der neuen Wohnbauanlage „meine heimat“ in Unterjeserz in der Gemeinde Velden. Der Wohnbau wurde aus Mitteln der Wohnbauförderung des Landes finanziert.
© Meine Heimat/Gillner
Die beiden Landeshauptmannstellvertreterinnen Beate Prettner und Gaby Schaunig überreichten gemeinsam mit Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk und dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der „meine heimat“ Helmut Kusternik den neuen Mietern die Schlüssel zu ihren geförderten Wohnungen! Besonderes Plus: In der Wohnanlage sind zwei Wohneinheiten als Modell eines Wohnverbundes so ausgeführt, dass sie den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen entsprechen.
Wohnbau vom Land gefördert
Der Wohnbau wurde aus Mitteln der Wohnbauförderung des Landes finanziert, der Wohnverbund wurde aus Mitteln des Sozialreferats finanziert und von der Diakonie de La Tour geleitet. Sozialreferentin Prettner freute sich über die Eröffnung einer weiteren inklusiven Wohnanlage in Kärnten und ergänzte, dass die Bewohner hier in den Genuss einer traumhaften Lage an einem sonnigen Platz kommen würden. „Ich gratuliere allen, die an diesem gelungenen Projekt mitgewirkt haben und wünschte den Mieterinnen und Mietern ein wundervolles Wohnen“, sagte Prettner.
Top-Projekt für Inklusion im Wohnbereich
„Der gemeinnützige Wohnbau in Kärnten erfüllt mehrere wichtige Aufgaben: Er ist wirksame Preisbremse am Mietensektor, er ist Vorreiter in der leistbaren Umsetzung aktueller Klimaschutz- und Wohnstandards und er gibt Menschen mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen Heimat Wohnformen wie diese hier in Velden sind im besten Sinne gelebte Inklusion. Man holt einen inklusiven Wohnverbund unter ein gemeinsames öffentliches Wohn-Dach. Besser kann Inklusion im Bereich Wohnen nicht ausgestaltet werden. Genau das ist der Weg, den wir in Kärnten verstärkt beschreiten “, betonte Wohnbaureferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Schaunig im Rahmen der Schlüsselübergabe.
Gewinn an Selbstständigkeit und Eigenständigkeit
Auch Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk wies auf die Bedeutung des Einzuges von acht Klienten der Diakonie de la Tour in die Wohnanlage hin: „Ein Gewinn an Selbstständigkeit und Eigenständigkeit für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, aber auch ein Gewinn für die gesamte Gemeinde – die Selbstverständlichkeit, Menschen mit Beeinträchtigungen als Teil der Gesellschaft wahrzunehmen, kann sich nur über Projekte dieser Art etablieren.“
Barrierefrei, nachhaltig, zentrumsnah, hochwertig
Barrierefrei, nachhaltig, zentrumsnah
„Die außergewöhnlich hohen Standards sind hier beim Wohnprojekt „Charlottenhof“ klar definiert: barrierefrei, nachhaltig, zentrumsnah, inklusiv und qualitativ hochwertig“, betonte „meine heimat“-Vorstand Kusternik anlässlich der Schlüsselübergabe. Er wies aber gerade in einer Zeit, in der man in den Medien ständig von massiven Teuerungen und Preisexplosionen liest und hört, auf die weltweit wohl einzigartigen Vorteile des gemeinnützigen Wohnbaus hin. „Wohnen ist schon lange nicht günstig, aber Österreich hat das Erfolgsmodell des geförderten, gemeinnützigen Wohnbaus entwickelt, um für die Mieterinnen und Mietern die Wohnkosten deutlich geringer zu halten als am privaten Wohnungsmarkt.“
Architektenwettbewerb für optimales Wohnen
Um eine optimale Wohn- und Lebensqualität zu sichern, wurde ein Architektenwettbewerb durchgeführt. Neben innovativer Planung der Wohneinheiten wurde großer Wert auf nachhaltiges Bauen und Ressourcen schonende Energiegewinnung gelegt. Die Wärmeversorgung erfolgt über die Fernwärme mit Solarunterstützung. Die Wohnungen verfügen außerdem über großzügige Balkone und Gärten. Die Wohnungsgrößen belaufen sich zwischen 52 und 73 Quadratmeter. Gesamtkosten: Rund vier Millionen Euro.
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