Heute
Kultur-Anerkennungspreise für Angelika Hödl und Gert Prix
Für ihre besonderen kulturellen Leistungen und ihr herausragendes Engagement im Bereich Kultur verlieh Stadtrat Franz Petritz heute Angelika Hödl und Gert Prix Kultur-Anerkennungspreise, dotiert mit jeweils 2.500 Euro.
© StadtKommunikation/Wedenig
„Kultur braucht mitunter einen langen Atem“, würdigt Stadtrat und Kulturreferent Franz Petritz den unermüdlichen Einsatz von Angelika Hödl. Sie erhielt heuer auch schon das große Ehrenzeichen des Landes Kärnten. Hödl war bis vergangenen Juni Geschäftsführerin von „Radio Agora“ und langjährige Obfrau der IG KiKK, die Interessensvertretung der freien Szene in Klagenfurt. Auch Gert Prix tat (und tut) viel für das kulturelle Leben in Klagenfurt. Als Musiker und Musikveranstalter sowie Leiter des von ihm begründeten Eboardmuseums setzte sich Prix über viele Jahre verdienstvoll für das städtische Kulturgeschehen ein – und tut es immer noch.
Einsatz für slowenische Volksgruppe
Hödls mutiger und vor allem konstanter Arbeit verdanken nicht nur Künstler und Kulturschaffende, sondern auch die Kulturpolitik von Stadt und Land viel. Sie machte sich nicht nur für die slowenische Volksgruppe, sondern auch für Vereine am Rande der Sichtbarkeit stark, verhalf diesen zu medialer Präsenz und wirkte somit bedeutend am vielseitigen und bunten Klagenfurter Kulturleben mit.
Mit Idealismus für Klagenfurt aktiv
Das Eboardmuseum von Prix entwickelte sich über die Jahre zu einem internationalen Highlight mit einer umfangreichen Sammlung von besonderen und vielen Original-Eboards aus dem Besitz berühmter Musiker. Auch das rege Konzertgeschehen in den Räumen des Eboardmuseums wird von vielen Besuchern aus ganz Kärnten geschätzt.
Beiden ist gemein, dass sie mit Idealismus und großem Engagement für Klagenfurt aktiv waren oder unverändert sind.

