Lesung
„Das Beste kommt noch“
Schauspiellegende Heidelinde Weis breitet in ihrer Biografie „Das Beste kommt noch“ ihr schauspielerisches und privates Leben aus. In der Bücherei der Gemeinde Glanegg las die Villacherin gestern aus ihrem Buch.
© kope
Annelies Koller, Leiterin der Bücherei der Gemeinde Glanegg, gelang es, Schauspiellegende Heidelinde Weis für eine Lesung zu gewinnen. In fast zwei Stunden breitete die Villacherin gestern ihr Leben vor den zahlreichen Zuhörern aus. So erzählte sie, wie das zweite „S“ im Namen Weis verloren ging, wann und weshalb sie wieder österreichische Staatsbürgerin wurde und wie sie ihren Traummann Gregory Peck in Nizza kennenlernte.
Nicht nur Schönes
Die Liste der Stars, mit denen Weis auf der Bühne und vor der Kamera stand, ist unglaublich lang. Aber es war nicht immer schön, was der Schauspielerin und Regisseurin widerfuhr. In den Kriegswirren des Zweiten Weltkrieg wurde der Kaufmannsladen des Vaters am Kaiser-Josef-Platz zerbombt. Er zog in den Krieg, während die Mutter mit den Kindern bei den Großeltern in Dröschitz Unterschlupf suchen musste.
Drei Krebserkrankungen
Weis erzählte von zahlreichen Begebenheiten in ihrem Leben. Besonders berührend waren die Erzählungen über ihre drei Krebserkrankungen. Sie konnte alles bewältigen und erklärte gemäß dem Buchtitel: „Das Beste kommt noch!“ Ihre Biografie ist im gut sortierten Buchhandel erhältlich. Die Lesung umrahmte der Kärntner Saxofonist Edgar Unterkirchner musikalisch.
- Heidelinde Weis (Mitte) mit Bibliotheksleiterin Annelies Koller und Bürgermeister Arnold Pacher