Lesung

„Das Bes­te kommt noch“

Schauspiellegende Heidelinde Weis breitet in ihrer Biografie „Das Beste kommt noch“ ihr schauspielerisches und privates Leben aus. In der Bücherei der Gemeinde Glanegg las die Villacherin gestern aus ihrem Buch.

„Das Bes­te kommt noch“ Heidelinde Weis (Mitte) mit Bibliotheksleiterin Annelies Koller und Bürgermeister Arnold Pacher

© kope

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Anne­lies Kol­ler, Lei­te­rin der Büche­rei der Gemein­de Glan­egg, gelang es, Schau­spiel­le­gen­de Hei­de­lin­de Weis für eine Lesung zu gewin­nen. In fast zwei Stun­den brei­te­te die Vil­la­che­rin ges­tern ihr Leben vor den zahl­rei­chen Zuhö­rern aus. So erzähl­te sie, wie das zwei­te „S“ im Namen Weis ver­lo­ren ging, wann und wes­halb sie wie­der öster­rei­chi­sche Staats­bür­ge­rin wur­de und wie sie ihren Traum­mann Gre­go­ry Peck in Niz­za ken­nen­lern­te.

Nicht nur Schö­nes

Die Lis­te der Stars, mit denen Weis auf der Büh­ne und vor der Kame­ra stand, ist unglaub­lich lang. Aber es war nicht immer schön, was der Schau­spie­le­rin und Regis­seu­rin wider­fuhr. In den Kriegs­wir­ren des Zwei­ten Welt­krieg wur­de der Kauf­manns­la­den des Vaters am Kai­ser-Josef-Platz zer­bombt. Er zog in den Krieg, wäh­rend die Mut­ter mit den Kin­dern bei den Groß­el­tern in Drös­chitz Unter­schlupf suchen muss­te.

Drei Krebs­er­kran­kun­gen

Weis erzähl­te von zahl­rei­chen Bege­ben­hei­ten in ihrem Leben. Beson­ders berüh­rend waren die Erzäh­lun­gen über ihre drei Krebs­er­kran­kun­gen. Sie konn­te alles bewäl­ti­gen und erklär­te gemäß dem Buch­ti­tel: „Das Bes­te kommt noch!“ Ihre Bio­gra­fie ist im gut sor­tier­ten Buch­han­del erhält­lich. Die Lesung umrahm­te der Kärnt­ner Saxo­fo­nist Edgar Unter­kirch­ner musi­ka­lisch.

 

25.11.2022 14:55
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„Das Bes­te kommt noch“ Heidelinde Weis (Mitte) mit Bibliotheksleiterin Annelies Koller und Bürgermeister Arnold Pacher

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