Feldkirchen

Wirt­schaft tausch­te sich mit Poli­tik aus

Unter dem Motto „Zukunft.Standort.Feldkirchen“ standen die aktuelle Entwicklung der Energiepreise und der akute Mitarbeitermangel im Fokus beim Austausch mit Landesrat Sebastian Schuschnig.

Wirt­schaft tausch­te sich mit Poli­tik aus Wirtschaftskammer-Obfrau Eva Hoffmann und Landesrat Sebastian Schuschnig beim Infotreffen in Feldkirchen.

© WKK/Schusser

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Die hohen Ener­gie­prei­se machen auch den Unter­neh­men in Feld­kir­chen finan­zi­ell zu schaf­fen. Her­aus­for­dernd für die Gewer­be­trei­ben­den in der Tie­bel­stadt sei auch die kom­pli­zier­te und lang­wie­ri­ge Mit­ar­bei­ter­su­che und der Man­gel an qua­li­fi­zier­ten Mit­ar­bei­tern im All­ge­mei­nen. „In die­sen beweg­ten Zei­ten ist es wich­tig, dass sich Poli­tik und Wirt­schaft aus­tau­schen sowie die Ansich­ten und Pro­ble­me der jeweils ande­ren Sei­te ken­nen. Nur so kön­nen wir ange­mes­sen auf die Situa­ti­on reagie­ren, For­de­run­gen posi­tio­nie­ren und unse­re Anlie­gen zu Gehör brin­gen“, fass­te Eva Hoff­mann, Wirt­schafts­kam­mer-Obfrau für den Bezirk Feld­kir­chen, die Idee des Wirt­schafts­ge­sprächs zusam­men.

Direk­ter Draht zur Poli­tik

Die Unter­neh­mer des Bezirks nah­men in gro­ßer Zahl die Mög­lich­keit wahr, mit Wirt­schafts­lan­des­rat Sebas­ti­an Schu­sch­nig über die aktu­el­le Ener­gie­po­li­tik der Euro­päi­schen Uni­on und die Her­aus­for­de­run­gen der Ener­gie­wen­de hin zu erneu­er­ba­ren Ener­gie­for­men zu dis­ku­tie­ren. Neben dem Lan­des­rat waren auch der Feld­kirch­ner Bür­ger­meis­ter Mar­tin Treff­ner und Lorenz Pir­ker, Vize­bür­ger­meis­ter von Ossi­ach, in die ange­reg­te Dis­kus­si­on ein­ge­bun­den. Dabei wur­den vor allem wir­kungs­vol­le Maß­nah­men gegen die stei­gen­den Ener­gie­prei­se und eine durch­ge­hen­de Ver­sor­gungs­si­cher­heit gefor­dert. Nur so könn­ten die Betrie­be lang­fris­tig pla­nen, die Beschäf­ti­gung ihrer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sicher­stel­len und auch die Kon­kur­renz­fä­hig­keit der hei­mi­schen Unter­neh­men auf­recht­erhal­ten.

Ver­zwei­fel­te Suche nach Arbeits­kräf­ten

Neben den zahl­rei­chen Facet­ten der aktu­el­len Ener­gie­pro­ble­ma­tik liegt den Betrie­ben in Kärn­ten auch das The­ma Mit­ar­bei­ter­su­che und das Feh­len qua­li­fi­zier­ter Mit­ar­bei­ter als Last schwer auf den Schul­tern. Gera­de der Tou­ris­mus aber auch vie­le Fach­be­trie­be im Hand­werk wür­den unter dem aku­ten Man­gel lei­den. Es droh­ten auf der einen Sei­te ein­ge­schränk­te Öff­nungs­zei­ten in der Gas­tro­no­mie und auf der ande­ren Sei­te ein gewal­ti­ger Rück­stau bei der Abar­bei­tung von Auf­trä­gen, die man­gels gut aus­ge­bil­de­ter und moti­vier­ter Mit­ar­bei­ter kaum in akzep­ta­bler Zeit zu erle­di­gen sei­en. „Neben der Attrak­ti­vie­rung der Leh­re kom­men wir nicht umhin, uns gene­rell Gedan­ken um die Arbeits­welt zu machen und Kärn­ten bes­ser als lebens­wer­tes Arbeits­land zu posi­tio­nie­ren. Dar­über hin­aus muss das Sys­tem an sich fle­xi­bler wer­den. Wir müs­sen drin­gend über die Besteue­rung von Über­stun­den und Neben­ein­künf­ten in der Pen­si­on reden, um auch auf die­sem Weg mehr Arbeits­kraft zu akti­vie­ren“, sag­te Bezirks­stel­le­nob­frau Hoff­mann.

29.11.2022 08:51 - Update am: 29.11.2022 08:52
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Wirt­schaft tausch­te sich mit Poli­tik aus Wirtschaftskammer-Obfrau Eva Hoffmann und Landesrat Sebastian Schuschnig beim Infotreffen in Feldkirchen.

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