Silvester
Mit dem Haustier wohlbehalten ins Neue Jahr
Wie man den Silvesterabend gestalten mag, eines ist sicher, für unsere Haustiere ist der Jahreswechsel kein Fest der Freude. „KLiCK“-Kärnten hat im Tierschutzkompetenzcenter Klagenfurt (TiKo) nachgefragt, wie sich Tierhalter am Besten verhalten.
© TiKo
Böller, Feuerwerk, Kracher. Viele Kärntner können sich kein Silvester ohne Lärm und bunte Lichter am Himmel vorstellen. Andere würden gern darauf verzichten. Wichtig ist: das Verhalten des Menschen überträgt sich aufs Tier. Daher sollten die Tierhalter selbst Sicherheit signalisieren. „Schon mit ein paar kleinen Vorbereitungen kann man seinen Liebling aber sicher und wohlbehalten über den Jahreswechsel helfen“, weiß TiKo ‑Mitarbeiterin Nina Zesar.“,
Tipps und Tricks für Tierhalter
- Zünde selbst weder Böller noch Raketen.
- Ist dein Haustier ein “Freigänger”: Leg ihm ein Halsband mit Adressanhänger und Telefonnummer für den Notfall um. Bei Hunden ist es sinnvoll, den Chip zu überprüfen, sollte das Tier vor Schreck davonlaufen.
- Die Knallerei beginnt je nach Wohngebiet unterschiedlich und kann sich Tage nach dem Jahreswechsel hinziehen. Für Hundehalter gilt daher: Rund um den Jahreswechsel sollte das Tier an der Leine und nur in bekannten Gebieten ausgeführt werden.
- Auch “Freigänger“-Katzen sollten rechtzeitig (ein bis zwei Tage vor und ein bis zwei Tage nach Silvester) im Haus belassen werden. Richte dem Tier eine Rückzugsmöglichkeit, am Besten in einem ruhigen und abgedunkelten Zimmer, her.
- Lass zu Silvester Radio oder TV leise laufen. Mit der gewohnten Geräuschkulisse tust du dem Tier etwas Gutes.
- Schließe Vorhänge und Rolläden, um die grellen Lichteffekte zu vermeiden.
- Halte alle Fenster geschlossen.
- Sobald die ersten Feuerwerkskörper in die Luft gehen, lass dein Tier nicht mehr allein und nimm es auf keinen Fall mit nach draußen!
- Für Kleintier- und Vogelbesitzer: Decke den Käfig ab und stell ihn, weit weg vom Fenster, in ein möglichst ruhiges Zimmer.
Spenden für Tiere in Not
Weil das TiKo doch etwas außerhalb der Stadt liegt, sind die Tiere hier glücklicherweise vor lautem Feuerwerk geschützt. „Unsere Hunde werden abends von den Ausläufen ins Haus gebracht und verbringen die Nacht in den Zwingern. Besonders ängstliche Hunde bekommen auch bei uns schon Tage vorher beruhigende Zusatzstoffe ins Futter“, versichert Zesar. Die Teuerung macht leider auch vor dem Tierschutzkompetenzcenter Klagenfurt nicht halt. „Die Leute spenden weniger, weil sie selbst weniger Geld zur Verfügung haben. Darunter leiden die Tiere“. Wenn man helfen möchte, Spenden sind auf der Spendenseite des TiKo möglich.
