Brückl

„Pin­wald“: Paten pflan­zen Bäu­me für den Umwelt­schutz

Land- und Forstwirt Georg Kanz aus Brückl möchte der Natur Raum zur Entwicklung zurückgeben. In seinem „Pinwald“ sind mittlerweile schon 300 Bäume gepflanzt. Jeder kann sich als Baumpate an diesem Projekt beteiligen.

„Pin­wald“: Paten pflan­zen Bäu­me für den Umwelt­schutz „Pinwald“: Auf einem Areal zwischen Brückl und Diex werden die Bäume gepflanzt.

© privat

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Als Freun­de und Bekann­te mein­ten, sie könn­ten sich vor­stel­len, Bäu­me zu pflan­zen, um den Aus­stoß von CO2 (Koh­len­stoff­di­oxid), den bei­spiels­wei­se ihre Flug­rei­sen ver­ur­sa­chen, zu kom­pen­sie­ren, begann in Georg Kanz ein Ent­schluss zu rei­fen. „Ich woll­te ein Pro­jekt star­ten, um der Natur wie­der Raum zurück­zu­ge­ben und arten­rei­che Flä­chen zu schaf­fen“, erzählt Kanz im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“.

Auf der grü­nen Wie­se

Der Land- und Forst­wirt aus Brückl (29) ist ein natur­be­zo­ge­ner Mensch, stu­dier­te an der Uni­ver­si­tät für Boden­kul­tur in Wien Forst­wirt­schaft (Bache­lor-Stu­di­um) und Forst­wirt­schaft (Mas­ter-Stu­di­um). Im Vor­jahr folg­te schließ­lich der Start sei­nes Pro­jekts „Pin­wald“. Er pflanzt auf einem Are­al zwi­schen Brückl und Diex Bäu­me. Das geschieht bewusst nicht nur sprich­wört­lich auf der grü­nen Wie­sen. „Weil es mir dar­um geht, die Wald­flä­che zu ver­grö­ßern“, begrün­det Kanz.

Refu­gi­um für Tie­re und Pflan­zen

Mit „Pin­wald“ setzt er sich zum Ziel, aus arten­rei­chen Land­schaf­ten ein Refu­gi­um für mög­lichst vie­le Tier- und Pflan­zen­ar­ten zu machen und die umlie­gen­den Wäl­der in kli­ma­fit­te, gesun­de Misch­wäl­der zu ver­wan­deln. Jeder von uns kann in Form einer Baum­pa­ten­schaft sei­nen Bei­trag zum Kli­ma- und Umwelt­schutz leis­ten.

Paten­schaft um 25 Euro

Die Kos­ten für eine Baum­pa­ten­schaft betra­gen ein­ma­lig 25 Euro. Die Ein­nah­men aus den Paten­schaf­ten oder Spen­den flie­ßen zu hun­dert Pro­zent in Bäu­me, deren Schutz und Pfle­ge und in wei­te­re Maß­nah­men zur För­de­rung der Umwelt wie dem Anle­gen von Blu­men­wie­sen, dem Auf­stel­len von Nist­hil­fen und dem Pflan­zen von arten­rei­chen Natur­he­cken. „Gemein­sam wol­len wir der Natur bei ihrer Ent­wick­lung unter die Arme grei­fen“, betont Kanz.

Wes­halb eigent­lich „Pin­wald“?

Mitt­ler­wei­le wur­den mit der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung von 200 Paten bereits 300 Bäu­me auf einem hal­ben Hekt­ar Flä­che gepflanzt. Der Baum des jewei­li­gen Paten ist mit einer Num­mer gekenn­zeich­net, so dass der Pate sei­nen Baum stets bei des­sen Ent­wick­lung beob­ach­ten kann. Der Pate erhält auch eine Urkun­de. Wes­halb heißt das Pro­jekt eigent­lich „Pin­wald“? „Ganz ein­fach“, sagt Kanz, „weil die Bäu­me des Wal­des aus der Vogel­per­spek­ti­ve wie Pin­na­deln aus­se­hen.“

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Pinwald Brückl
Georg Kanz: „Ich woll­te ein Pro­jekt star­ten, um der Natur wie­der Raum zurück­zu­ge­ben und arten­rei­che Flä­chen zu schaf­fen“
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Wis­sens­wert

Das Pro­jekt „Pin­wald“ soll vie­len ver­schie­de­nen Tier- und Pflan­zen­ar­ten eine Hei­mat bie­ten und als CO2-Sen­ke die­nen. Initia­tor Georg Kanz wähl­te zwölf Baum­ar­ten aus, von denen bekannt ist, dass sie mit den ört­li­chen Bedin­gun­gen gut zurecht kom­men und somit die größt­mög­li­che Chan­ce bie­ten, dass der Wald lan­ge gesund wach­sen kann. In Form einer Baum­pa­ten­schaft kann sich jeder an die­sem Pro­jekt betei­li­gen.

Online: www.pinwald.com

10.06.2021 06:57 - Update am: 10.06.2021 07:00
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„Pin­wald“: Paten pflan­zen Bäu­me für den Umwelt­schutz „Pinwald“: Auf einem Areal zwischen Brückl und Diex werden die Bäume gepflanzt.

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