Villacher Innenstadt
Neue Ladestation für E‑Autos in der Nikolaigasse
Seit Dienstag steht in Villach eine zweite E-Schnellladestation zur Verfügung. Die Station in der Nikolaigasse verfügt über eine Ladeleistung von bis zu 300 Kilowatt (kW)
© Marta Gillner
Die Stadt Villach ist bestrebt, den Einsatz von elektrobetriebenen Fahrzeugen zu forcieren. Sie unterstützt die Errichtung von entsprechender Infrastruktur in Form von Elektro-Lademöglichkeiten. Gemeinsam mit der Smatrics EnbW GmbH errichtet die Stadt in den nächsten zwei Jahren fünf E‑Schnellladestationen für E‑Autos in der Innenstadt. Diese erreichen bis zu 300 kW-Ladeleistung und ermöglichen damit kurze Ladezeiten der E‑Fahrzeuge.
Klima- und Umweltschutz
In der Nikolaigasse, gegenüber dem Congress Center Villach, wurde am Dienstag bereits die zweite Station in Betrieb genommen. Diese bietet eine Ladeleistung bis zu 300 kW und macht das Aufladen von E‑Autos damit deutlich schneller. „Die Umsetzung der Ladestationen ist ein ausgezeichnetes Beispiel für Kooperationen zum Wohle der Bürger in Villach. Einerseits wird getreu unserer Strategie wichtige E‑Ladeinfrastruktur errichtet, andererseits wird auf Entsiegelung und Fragen des Klimawandels Rücksicht genommen. E‑Mobilität und städtisches Grün werden somit nachhaltig verknüpft“, betont Bürgermeister Günther Albel.
Bewusst nachhaltig gestaltet
Vizebürgermeisterin und Nachhaltigkeitsreferentin Irene Hochstetter-Lackner fügt hinzu: „Mit den E‑Ladestationen fördern wir gezielt alternative Fortbewegungsmöglichkeiten. Zudem gestalten wir auch die Ladestationen, wo es möglich ist, bewusst nachhaltig. Die Parkplatzfläche der neuen Ladestation in der Nikolaigasse wird mit Rasenverbundsteinen ausgeführt. Wir entsiegeln dort außerdem eine Fläche und pflanzen zwei neue Bäume.“
Drei weitere Ladestationen
Auch Stadtrat und Baureferent Harald Sobe begrüßt diese Initiative: „Ladestationen mit einer Leistung von bis zu 300 kW unterstützen den Bedarf an Flexibilität in der Innenstadt.“ Die nächsten E‑Schnellladestationen werden an der Draulände bei der Markthalle, in der Nähe des Landeskrankenhauses und bei der Stadthalle entstehen.

