Protest-Aktion
Klimakleber blockierten Straße im Klagenfurter Frühverkehr
Die sogenannten „Klimakleber“ sind jetzt auch in Klagenfurt angekommen. Um 8 Uhr früh fand an der Kreuzung Villacher Ring/Rosentaler Straße/ Villacher Straße eine Protestaktion der Bewegung „Letzte Generation“ statt.
Die Bewegung „Letzte Generation“ setzt sich unter anderem für den Stopp von neuen Öl- und Gasprojekten ein. Sie fordern aber auch ein Tempolimit von 100 Stundenkilometer auf der Autobahn ein.
20 Polizisten vor Ort
Nach Wien, Innsbruck und Graz mussten sich nun also auch die Klagenfurter im Frühverkehr in Geduld üben. Die Polizei war seit Beginn der Protestaktion mit rund 20 Personen vor Ort und hat den Verkehr ab der Radetzkystraße umgeleitet.
Klagenfurter haben wenig Verständnis
Eine erste politische Reaktion: „Dass die Aktivisten in Klagenfurt kaum zehn Personen dazu bewegen konnten, bei ihrer Verkehrsblockade mitzumachen, zeigt, dass die Menschen für diese Form des Protests keinerlei Verständnis haben. Trotzdem: Das Blockieren von Straßen ist absolut inakzeptabel! Wer demokratische Rechte dazu missbraucht, Menschen zu gefährden, dem müssen rechtliche Konsequenzen drohen. So wichtig der Klimaschutz uns allen ist, rechtfertigt das Anliegen keinesfalls, den Verkehr zu blockieren und Pendler zu behindern, die einfach nur pünktlich zu ihrem Job kommen wollen und müssen”, sagte ÖVP-Landesparteiobmann Martin Gruber zur heutigen Situation.


