Der Putenbaron

Der “Fuchs” und Prinz

In Pobersach bei Paternion steht der Bioputenbetrieb von Günther "Fuchs" Mayer. Aktuell ist er noch als Prinz Luftikus der XXXVII. mit dem Feistritzer Faschingsrat unterwegs. Wie er zum Bioputen-Bauer geworden ist, das erzählt er im "KLiCK Kärnten-Gespräch.

Der “Fuchs” und Prinz Der Bioputen-Bauer Günther Mayer vor seinem "Wappentier".

© kope

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Der aktu­el­le Prinz des Feis­trit­zer Faschings­ra­tes, Prinz Luf­ti­kus der XXXVII. Ali­as Gün­ther May­er (62) aus Pober­sach in der Gemein­de Pater­ni­on, wird im Pri­vat­le­ben mit dem Spitz­na­men „Fuchs“ ange­spro­chen. „Das kommt noch aus mei­ner Schul­zeit. Da hat ein Leh­rer mich ob mei­ner guten Rech­nen-Kennt­nis als ‚Fuchs‘ bezeich­net und das ist mir geblie­ben, alle rufen mit ‚Fuchs‘“, erzählt May­er. Der „Fuchs“ ist als Bau­ern­sohn auf dem Hof vul­go Wal­der in Pober­sach auf­ge­wach­sen. Oft wird der Drau­ta­ler auch als „Puten-Baron“ bezeich­net. Vater Mathi­as hat sich mit der Rin­der­hal­tung und zuletzt mit einer Jung­hüh­ner-Auf­zucht beschäf­tigt. Nach sei­nem Tod hat Sohn Gün­ther den land­wirt­schaft­li­chen Betrieb über­nom­men. Mut­ter Mar­ga­re­the (95) lebt heu­te noch am Hof ihres Soh­nes.

Der Wer­de­gang

Gün­ther May­er ist ein gelern­ter Groß­han­dels­kauf­mann. Er hat 41 Jah­re im Lager­haus Feis­tritz-Pater­ni­on als Lei­ter der Agrar­ab­tei­lung gear­bei­tet. Zusätz­lich ist er heu­te noch Geschäfts­füh­rer der land­wirt­schaft­li­chen Genos­sen­schaft Pater­ni­on-Feis­tritz tätig. Nach der Hof­über­nah­me hat May­er aus wirt­schaft­li­chen Grün­den den Betrieb auf die Auf­zucht von Bio­pu­ten umge­stellt. „Der­zeit haben wir rund 1.700 bron­ze­far­be­nen Jung­pu­ten in unse­rem voll­au­to­ma­ti­sier­ten Stall. Rund 400.000 Euro haben wir in den Neu­bau inves­tiert. Die Puten wer­den seit­her auto­ma­tisch über eine Zeit­uhr gefüt­tert“, erzählt der Bio­bau­er. Im Som­mer ver­fü­gen die Tie­re über einen gro­ßen Aus­lauf auf eine ein Hekt­ar gro­ße Wie­se. Zusätz­lich kön­nen sich die Puten in einem gro­ßen Win­ter­gar­ten auf­hal­ten. Im Jahr wer­den rund 3.500 Bio­pu­ten auf­ge­zo­gen.

Die Auf­zucht

Die jun­gen Bio­pu­ten kom­men im Alter von fünf Wochen von der „Frei­land Puten Oster­witz GmbH“ auf den Hof vul­go Wal­der. Nach rund 22 Wochen ver­las­sen sie den Hof, um geschlach­tet zu wer­den. Ein­mal im Jahr wird der Hof auf die Bio­taug­lich­keit über­prüft.

Pri­vat­le­ben

Gün­ther May­er ist mit Eli­sa­beth ver­hei­ra­tet. Sie haben mit Lukas und Mar­tin zwei gemein­sa­me Söh­ne, die ihrer­seits für zwei Enkel­kin­der gesorgt haben. „Wie es im Moment aus­sieht, wird Lukas ein­mal den Hof über­neh­men“, erklärt Gün­ther „Fuchs“ May­er. Wenn bei den May­ers Fleisch auf den Tisch kommt, „dann ist es aus­schließ­lich Puten­fleisch.“

 

11.02.2023 13:00
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Der “Fuchs” und Prinz Der Bioputen-Bauer Günther Mayer vor seinem "Wappentier".

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