Wirtschaftskammer

Astrid Leg­ner warnt vor “Cha­os-Som­mer” bei Kin­der­be­treu­ung

Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin Astrid Legner hofft auf Antworten, was die 3G-Regel für Kinder und Jugendliche über den Sommer betrifft. Sie fordert auch finanzielle Unterstützung für Sommercamps.

Frau in der Wirtschaft Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin Astrid Legner (rechts) und Tanja Telesklav, Geschäftsführerin von "Frau in der Wirtschaft"

© FiW Kärnten/Roman Huditsch

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Die 3G-Regel gilt auch für Kin­der – und das auch im Som­mer. Ange­kün­digt wur­de, dass die Alters­gren­ze von zehn auf zwölf Jah­re ange­ho­ben wird. Also müs­sen Jugend­li­che zwi­schen zwölf und 18 Jah­ren im Som­mer regel­mä­ßig getes­tet wer­den, damit sie am öffent­li­chen Leben teil­neh­men kön­nen. Das wirft Fra­gen auf, so Astrid Leg­ner, Vize­prä­si­den­tin der Wirt­schafts­kam­mer (WK) und Lan­des­vor­sit­zen­de von “Frau in der Wirt­schaft” (FiW) – vor allem bei Ver­an­stal­tern von Som­mer­camps bzw. bei Eltern.

Wird der Nin­ja-Pass im Som­mer fort­ge­führt? Oder wird es kos­ten­lo­se Tests für Kin­der und Jugend­li­che in den Apo­the­ken geben? Geklärt ist hier noch nichts. Feri­en­camp-Anbie­ter wis­sen nicht, ob sie kos­ten­lo­se Test­kits bereit­ge­stellt bekom­men.

Klar­heit wird gefor­dert

Wegen die­sen Unsi­cher­hei­ten, so Leg­ner, gibt es heu­er weni­ger Ange­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che im Som­mer. “Dabei wür­den wir gera­de heu­er mehr und fle­xi­ble­re Ange­bo­te für die Betreu­ung in den Som­mer­mo­na­ten benö­ti­gen. Uns fehlt hier abso­lut die Pla­nungs­si­cher­heit: Fami­li­en wis­sen nicht, wie sie die Betreu­ung in den Som­mer­mo­na­ten orga­ni­sie­ren sol­len – und solan­ge die Rah­men­be­din­gun­gen nicht fest­ste­hen, wer­den die Camp-Anbie­ter zurück­hal­tend blei­ben. Wenn es hier nicht schnells­tens Klar­heit gibt, steht uns ein Cha­os-Som­mer bevor”, for­dert sie umge­hend Klar­heit von der Poli­tik.

Finan­zi­el­le Unter­stüt­zung für Fami­li­en

Leg­ner setzt sich für ein brei­tes und fle­xi­bles Ange­bot in der Som­mer-Kin­der­be­treu­ung ein. “Kon­kret brau­chen wir Ange­bo­te, die auch tage­wei­se, an Rand­zei­ten oder Wochen­en­den ange­bo­ten wer­den. Mög­lich wer­den die­se aber nur, wenn es eine finan­zi­el­le Unter­stüt­zung geben wird. Des­halb spre­chen wir uns für einen 100-Euro-Fami­li­en­scheck pro Kind und besuch­tem Camp aus”, sagt Leg­ner.

14.06.2021 10:57
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Frau in der Wirtschaft Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin Astrid Legner (rechts) und Tanja Telesklav, Geschäftsführerin von "Frau in der Wirtschaft"

© FiW Kärnten/Roman Huditsch