Lehrstellen-Suche

Talen­te­check der Kärnt­ner Indus­trie zeigt Erfol­ge

Bewerbung vereinfacht: 180 Jugendliche nahmen beim Talentecheck der Kärntner Industrie teil und nutzten die Chance auf einen Top-Lehrausbildungsplatz bei ihrem Wunschbetrieb.

Talen­te­check der Kärnt­ner Indus­trie zeigt Erfol­ge Dietmar Langer, Wirtschaftskammer-Sparte Industrie, die Industrielehrlinge Lukas Unterhuber, Hannes Puaschitz und Philip Lakner mit René Wallner, Leiter Lehrlingsausbildung Flex und Projektkoordinator vom Talentecheck (von links)

© WKK Anita Arneitz

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Bewer­bung schrei­ben. Auf­nah­me­test machen. War­ten. Zusa­gen. Nächs­ter Auf­nah­me­test. Absa­gen. Die Suche nach einem Lehr­aus­bil­dungs­platz kann ganz schön müh­sam sein. Aber nicht mehr in der Kärnt­ner Indus­trie. Um den Bewer­bungs­pro­zess sowohl für Jugend­li­che als auch Betrie­be effi­zi­en­ter und ein­fa­cher zu gestal­ten, hat die Spar­te Indus­trie gemein­sam mit Donau Che­mie, Flex, Fun­der­Max, Kelag, Magna Aute­ca, Phil­ips Aus­tria, Sprin­ger Maschi­nen­fa­brik, Trei­ba­cher Indus­trie und w&p Zement den Talen­te­check ins Leben geru­fen.

Ver­ein­fach­te Bewer­bung für Jugend­li­che

Jugend­li­che, die sich für eine Lehr­stel­le in einem die­ser Betrie­be inter­es­sie­ren, absol­vie­ren inner­halb einer Stun­de einen ein­heit­li­chen Talen­te­check am Com­pu­ter, bei dem tech­ni­sches Grund­ver­ständ­nis, per­sön­li­che Eigen­schaf­ten, Kopf­rech­nen oder räum­li­che Vor­stel­lungs­kraft abge­fragt wer­den. Passt der Bewer­ber zum Unter­neh­men und das Unter­neh­men zum Bewer­ber geht’s direkt zum Schnup­per­platz oder zur fixen Lehr­stel­le.

Ein Talen­te­check für neun Aus­bil­dungs­be­trie­be

180 Jugend­li­che aus Kärn­ten nutz­ten die­se Chan­ce. „Die Indus­trie ist eine der Zukunfts­bran­chen mit viel­fäl­ti­gen Aus­bil­dungs- und Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten. Mit unse­rem Talen­te­check kön­nen wir jun­gen Men­schen span­nen­de beruf­li­che Per­spek­ti­ven auf­zei­gen und ihnen einen siche­ren Arbeits­platz in der Regi­on bie­ten“, sagt Micha­el Vel­me­den, Obmann der WK-Spar­te Indus­trie. „Wir sind mit den Ergeb­nis­sen sehr zufrie­den und freu­en uns über das Inter­es­se der Jugend­li­chen“, berich­tet René Wall­ner, Pro­jekt­ko­or­di­na­tor des Talen­te­checks und Lei­ter der Lehr­lings­aus­bil­dung bei Flex. „Für Jugend­li­che ist der Talen­te­check eine gute Ent­schei­dungs­hil­fe und sorgt für Sta­bi­li­tät im Bewer­bungs­pro­zess. Pro­ble­me mit Zu- und Absa­gen konn­ten wir dadurch eli­mi­nie­ren und den Ablauf der Bewer­bun­gen für alle ver­ein­fa­chen“, sagt Wall­ner. Der Talen­te­check selbst sei anspruchs­voll, aber mache auch Spaß. „Es liegt an uns jun­ge Men­schen zu for­dern und för­dern, um sie fit für die Zukunft zu machen.“ Dazu bie­ten die Kärnt­ner Indus­trie­be­trie­be ver­schie­de­ne Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten – ange­fan­gen von der klas­si­schen Leh­re über neue For­men wie die Dua­le Aka­de­mie bis hin zu Leh­re mit Matu­ra oder Stu­di­um.

Direk­ter Weg zur Top-Lehr­stel­le

„Wer sich bei meh­re­ren Unter­neh­men bewer­ben möch­te, spart durch den Talen­te­check Zeit, weil der theo­re­ti­sche Test nur ein­mal gemacht wer­den muss. Ein kla­rer Start­vor­teil“, sagt Gerald Sab­lat­nig, Team­lei­ter Lehr­lings­ma­nage­ment Kelag. Jugend­li­che von heu­te sei­en weder schlech­ter noch bes­ser als die Gene­ra­tio­nen vor ihnen, sie haben nur ande­re Fer­tig­kei­ten und Qua­li­tä­ten. Mit einer Leh­re in der Indus­trie kön­nen sie zu gefrag­ten Fach­kräf­ten wer­den. Gera­de in den Sekun­dar­stu­fen sei eine wirt­schafts­be­zo­ge­ne Berufs­ori­en­tie­rung wich­tig. Kärnt­ner Indus­trie­be­trie­be inves­tie­ren sehr viel in die Aus­bil­dung der Jugend und ihrer Mit­ar­bei­ter. Dabei gehen sie neue inno­va­ti­ve Wege mit moder­nen Berufs­bil­dern und tol­len Auf­stiegs­chan­cen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen über die Kar­rie­re in der Indus­trie gibt es hier.

 

23.02.2023 11:00
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Talen­te­check der Kärnt­ner Indus­trie zeigt Erfol­ge Dietmar Langer, Wirtschaftskammer-Sparte Industrie, die Industrielehrlinge Lukas Unterhuber, Hannes Puaschitz und Philip Lakner mit René Wallner, Leiter Lehrlingsausbildung Flex und Projektkoordinator vom Talentecheck (von links)

© WKK Anita Arneitz