Telefonbetrug
Erfolgreicher Präventions-Vortrag der Polizei für Senioren
Immer häufiger werden Senioren Opfer von Telefon-Betrugsmaschen. Daher lud das Kompetenzzentrum Sicheres Österreich in Kooperation mit der Landespolizeidirektion Kärnten zu einem Präventionsvortrag.
© Landespolizeidirektion Kärnten
KSÖ-Landesclub-Vorsitzender Hannes Kuschnig und KSÖ-Präsidiumsmitglied Generalmajor Wolfgang Rauchegger, konnten beim Vortrag zahlreiche Interessierte begrüßen. „Telefonbetrüger agieren hochprofessionell, zielgerichtet und überlassen möglichst wenig dem Zufall. Umso wichtiger ist es, dass sie im Fall der Fälle wissen, wie sie richtig reagieren, um nicht zum Opfer zu werden“, eröffnete Generalmajor Rauchegger eingangs.
Notsituationen werden vorgetäuscht
Der Leiter der Kriminalprävention im Landeskriminalamt, Chefinspektor Rainer Tripolt, ging nicht nur auf die Betrugsmaschen ein und gab Präventionstipps. Er erläuterte den Senioren auch die Vorgehensweisen der Täter, durch welche sie immer wieder an Erspartes und andere Wertgegenstände gelangen. Dabei spielen Zeitdruck und Emotionen eine Rolle: Die Täter zeichnen das Bild einer akuten Notsituation und suggerieren auf geschickte Weise, dass sofort gehandelt werden müsse und zum Nachdenken keine Zeit bleiben würde. Deshalb sei es umso wichtiger, in einer solchen Situation gefasst und überlegt zu bleiben und keine Scheu zu haben, die Telefonate abzubrechen.
Jeder kann etwas beitragen
Veranstaltungen wie diese sind ein wichtiger Baustein, wenn es darum geht, ältere Mitmenschen vor derartigen Straftaten zu schützen. Aber jeder einzelne von uns kann etwas dazu beitragen, indem er mit Verwandten, Freunden und Bekannten darüber spricht und diese auf entsprechende Präventionsangebote hinweist.

