Subheadline

Frei­flä­chen der Stadt wer­den digi­tal erfasst

Keine Leerstände, sondern Potenzialflächen: In Klagenfurt sollen Freiflächen künftig auch alternativ genutzt werden. Eine digitale Plattform wird eingerichtet.

Freiflächen Freiflächen sichtbar machen: Paul Perkonig, Inga Horny, Gabriele Königsberger, Max Habenicht und Andreas Fritz (von links)

© StadtKommunikation/Christian Rosenzopf

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

112 Leer­stän­de im Bereich Han­del gibt es der­zeit in Kla­gen­furt. Unge­fähr die Hälf­te davon ist “schwer ver­mit­tel­bar”, also zu klein oder zu schlecht aus­ge­stat­tet. Stadt­rat Max Hab­nicht: “Wir wol­len das Wort Leer­stän­de künf­tig über­haupt ver­mei­den. Es sind Flä­chen, die nicht ein­fach leer ste­hen, son­dern aus denen man etwas machen kann.”

Digi­ta­le Erfas­sung

Über eine neue Platt­form wer­den die­se Frei­flä­chen nun digi­tal erfasst und drei­di­men­sio­nal sicht­bar gemacht. Damit sieht man als Inter­es­sent auf einen Blick, was alles mög­lich ist und wie die Flä­chen innen aus­se­hen, so Andre­as Fritz vom Wirt­schafts­ser­vice der Stadt. Inga Hor­ny, Geschäfts­füh­re­rin des Stadt­mar­ke­tings zu den wei­te­ren Schrit­ten: “Wir wer­den jetzt alle Haus­be­sit­zer mit poten­zi­el­len Han­dels­flä­chen per Brief anschrei­ben und sie dar­um bit­ten, uns ihre Daten zur Ver­fü­gung zu stel­len.” Ab Herbst sol­len kon­kre­te Gesprä­che mit die­sen Besit­zern fol­gen. “Auch bei ver­trags­recht­li­chen oder bau­tech­ni­schen Fra­gen wol­len wir unse­re Unter­stüt­zung anbie­ten”, so Hor­ny. Die neue Platt­form soll Anfang 2022 online gehen.

Stadt der Zukunft

Ehe­ma­li­ge Han­dels­flä­chen sol­len ver­stärkt für Ordi­na­tio­nen und Büros (oder auch als  Wohn­flä­chen) genutzt wer­den, dann die gro­ßen Han­dels­ket­ten wer­den immer weni­ger. Auch die Immo­bi­li­en-Treu­hän­der sind mit an Bord. Fach­grup­pen-Obmann Paul Per­ko­nig: “Wir haben ein Netz­werk mit 123 Mit­glieds­be­trie­ben, die vie­le Anlie­gen an uns her­an­tra­gen. Die­se wol­len wir in die­sem Pro­jekt natür­lich ein­flie­ßen las­sen. Wir alle machen uns Gedan­ken: Wie schaut die Stadt der Zukunft aus? Wir kön­nen wir Kla­gen­furt noch urba­ner machen?”

Man will so das “jah­re­lan­ge The­ma um die Bele­bung der Innen­stadt end­lich kon­kret ange­hen”, so Habe­nicht.

16.06.2021 14:55
Anzeige
Freiflächen Freiflächen sichtbar machen: Paul Perkonig, Inga Horny, Gabriele Königsberger, Max Habenicht und Andreas Fritz (von links)

© StadtKommunikation/Christian Rosenzopf