Klagenfurt
Stadt warnt vor illegalen Müllsammlern
Fein, wenn jemand das, was man nicht braucht, gleich daheim abholt. So erspart man sich den Weg zum Altstoff-Sammelzentrum. Doch Achtung: Die Übergabe an illegale Sammelbrigaden, die gerade wieder in Klagenfurt unterwegs sind, ist nicht klug. Man macht sich strafbar.
Flugblätter sind derzeit in Klagenfurt im Umlauf. Illegale Müllsammler (“Ungarische Kleinmaschinenbrigaden”) fordern damit auf, “alles, was nicht gebraucht wird”, bereitzustellen – Kleidung, Vorhänge, Bettwäsche, Schuhe, Sportartikel, Möbel, Hausrat, Alufelgen, Kaffeemaschinen, Kettensägen, Porzellan etc.
Müllspender machen sich strafbar
Eine offizielle Erlaubnis zum Sammeln haben die Ersteller der Flugblätter jedoch nicht. Die Abfallwirtschaftsbehörde bezeichnet diese Aktionen als gesetzwidrig. Nicht nur die Müllsammler würden sich strafbar machen, sondern auch die Müllspender. Sie riskieren eine Verwaltungsstrafe, da sie gegen das Altstoffwirtschaftsgesetz verstoßen, warnt nun die Stadt. Die Polizei soll nun verstärkt kontrollieren.
Städtische Entsorgung nutzen
Die zuständige Referentin, Stadträtin Sandra Wassermann, wird deutlich: “Wir appellieren daher dringend an die Bevölkerung, nicht ihren Unrat an diese illegalen Müllsammler zu übergeben. Dafür gibt es unsere städtischen Altstoff-Sammelstellen Nord und Süd.” Diese haben von Montag bis Freitag, 6 bis 19 Uhr, und Samstag, 7 bis 12 Uhr, geöffnet.
