Hoher Schaden
Garagenbrand: 90 Kameraden im Einsatz
Eine Fahrzeugbatterie löste einen Garagenbrand in Spittal an der Drau aus. 90 Einsatzkräfte mussten ausrücken. Vier Fahrzeuge brannten vollständig aus, weitere wurden beschädigt. Tiroler Straße für zwei Stunden gesperrt.
Am Donnerstag (20. April 2023) kam es in einer Tiefgarage eines Fachgeschäfts in Spittal an der Drau zu einem Brand. Ein 39-jähriger Mann aus dem Bezirk Villach Land hatte gegen 09:15 Uhr die zuvor abgeklemmte Fahrzeugbatterie seines auf seine Mutter zugelassenen Wagens wieder angeschlossen. Dabei entzündete sich die Batterie im Motorraum, was zu einer schnellen Rauch- und Brandentwicklung führte. Der Mann verließ die Tiefgarage sofort und alarmierte die Rettungskräfte.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, war die Tiefgarage bereits stark verraucht. Da es weder eine Absaug- noch eine Sprinkleranlage gab, wurde das Geschäftsgebäude evakuiert. Die Feuerwehren aus Spittal/Drau, Baldramsdorf, Seeboden, St. Peter und Olsach-Molzbichl waren mit etwa 90 Einsatzkräften und neun Einsatzfahrzeugen vor Ort. Sie und konnten den Brand rasch lokalisieren und löschen. Durch einen mobilen Überdruckbelüfter wurde anschließend der Rauch aus der Tiefgarage entfernt.
Vier Fahrzeuge brannten aus
Insgesamt zehn Fahrzeuge befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes in der Garage. Vier davon brannten vollständig aus, während die restlichen teils schwer beschädigt wurden. Die Tiroler Straße musste für etwa zwei Stunden gesperrt werden, während die Feuerwehren den Brand löschten.
Abstützmaßnahmen wurden eingeleitet
Die Ursache des Brandes ist vermutlich auf einen technischen Defekt zurückzuführen, wie die Spurenlage und die Aussagen des Verursachers nahelegen. Ein Ziviltechniker wurde hinzugezogen, der die Tiefgarage und das darüber liegende Parkplatzareal auf Einsturzgefahr untersuchte. Aus diesem Grund wurden die Räumlichkeiten polizeilich gesperrt und weitere Abstützmaßnahmen werden von der Hausverwaltung bzw. dem Garagenbesitzer am nächsten Tag eingeleitet. Der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.