Gewerkschaft younion
Franz Liposchek als Landesvorsitzender wiedergewählt
Die Delegierten der Gewerkschaft younion haben das neue Landes-Führungsteam gewählt.
© ÖGB Kärnten
Im Congress Center Villach ging die Landesdelegierten-Konferenz von “younion_die Daseinsgewerkschaft” in hybrider Form über die Bühne. 73 von 101 angemeldeten Delegierten nahmen an der Konferenz online oder vor Ort teil. Diesmal ging es auch um die geheime Wahl des Landesvorsitzenden, seiner Stellvertreter und der Gremien. Mit 93,5 Prozent wurde Franz Liposchek als Landesvorsitzender wiedergewählt. Seine Stellvertreter sind nun Hannes Mattersdorfer, Sabine Kulterer und Gerd Laussegger.
Die Gewerkschaft younion vertritt in Kärnten rund 7.800 Beschäftigte im Gemeindedienst wie Verwaltung, handwerklicher Dienst, Kindergärten, Pflege, Kunst, Medien, Sport sowie in freien Berufen. “Davon sind 6.500 Bedienstete in der younion Mitglieder und gewerkschaftlich organisiert”, berichtet younion-Landessekretär Manfred Wurzer.
Forderungen der younion
Als “brennendstes Thema” der nächsten Zeit führt Liposchek die Besoldungsreform an. Und er schließt sogleich eine Forderung an: “Wir wollen mit 1.Jänner 2022 die gleichen Erhöhungen, wie sie für den Landesdienst geplant sind, davon werden wir keinen Millimeter abweichen.”
Bei der Landeskonferenz wurden auch Forderungen nach einer Entlastung der Verwaltung besprochen. “Die Krise hat aufgezeigt, wie wichtig der öffentliche Dienst ist. Wir wollen nicht beklatscht werden, wir wollen Taten sehen. Es muss auch dringend eine Aufstockung des Personals her. In den nächsten zehn Jahren wird die Hälfte der Gemeindebediensteten in Pension gehen, hier müssen wir dringend unseren Nachwuchs ausbilden”, so Liposchek. Er meint damit auch die Ausbildung von Lehrlingen.
Weitere Forderungen: mehr Personal für Pflege-Einrichtungen, eine Senkung des Pflege-Schlüssels in Altenheimen oder eine Senkung der Gruppenzahl in Kinderbildungseinrichtungen.
