28. April bis 7. Mai 2023

Jahr der Volks­kul­tur 2023: Die Kraft­quel­le Kul­tur spru­delt

Das Jahr 2023 steht ganz im Zeichen der Volkskultur. Dies feiert das Kärntner Bildungswerk mit einem Festival unter dem Titel "Kraftquelle Kultur". Es stehen zwölf Termine

Jahr der Volks­kul­tur 2023: Die Kraft­quel­le Kul­tur spru­delt Klaus Schönberger, Erich Schwarz, Landeshauptmann Peter Kaiser, Heimo Schinnerl und Rudolf Tischhart (von links)

© LPD Kärnten/Peter Just

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Nach Bau­kul­tur 2021 und Bil­den­de Kunst 2022 steht das Jahr 2023 in Kärn­ten im Zei­chen der Volks­kul­tur und all sei­nen unter­schied­li­chen Aus­for­mun­gen. „Kärn­tens Iden­ti­tät fußt zu gro­ßen Tei­len auf sei­nen Tra­di­tio­nen und einem geleb­ten Brauch­tum. Sie sind Teil unse­rer kul­tu­rel­len DNA und für ihren Erhalt, ihre Wei­ter­ent­wick­lung und Wei­ter­ga­be gebührt den 100.000 ehren­amt­lich Täti­gen in dem Bereich gro­ßer Dank und Wert­schät­zung. Genau die­se wol­len wir auch mit dem Jahr der Volks­kul­tur sicht­bar machen“, hebt Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser die Bedeu­tung der Volks­kul­tur für Kärn­ten her­vor.

Eine viel­fäl­ti­ge Volks­kul­tur

Und die­se Viel­falt steht im Mit­tel­punkt der Akti­vi­tä­ten, wel­che bis Novem­ber 2023 statt­fin­den wer­den. Das Schwer­punkt­jahr wird übri­gens auf Vor­schlag des Kärnt­ner Kul­tur­gre­mi­ums dem Bereich der Volks­kul­tur gewid­met. Der Vor­sit­zen­de der Kärnt­ner Kul­tur­gre­mi­ums, Erich Schwarz, sieht in der The­men­set­zung der ein­zel­nen Schwer­punkt­jah­re einen wich­ti­gen Bei­trag zur Sicht­bar­ma­chung des kul­tu­rel­len Span­nungs­bo­gens in Kärn­ten. „Das Kärnt­ner Kul­tur­gre­mi­um bil­det grob die unter­schied­li­chen Aus­prä­gun­gen der Kul­tur­land­schaft ab und berät den Kul­tur­re­fe­ren­ten hin­sicht­lich einer aus­ge­wo­ge­nen Kul­tur­po­li­tik“, sagt Schwarz über die Funk­ti­on des in acht Fach­bei­rä­te geglie­der­ten Gre­mi­ums.

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Das Kärnt­ner Bil­dungs­werk fei­ert das Jahr der Volks­kul­tur mit ins­ge­samt zwölf Ver­an­stal­tun­gen.
© Kärnt­ner Bil­dungs­werks

Kul­tur als beson­de­re Quel­le

So fei­ern auch die Mit­glie­der des Kärnt­ner Bil­dungs­werks das Jahr der Volks­kul­tur mit ins­ge­samt zwölf Ver­an­stal­tun­gen im Rah­men ihres Fes­ti­vals “Kraft­quel­le Kul­tur”. “Kul­tur ist eine Quel­le indi­vi­du­el­ler Lebens­freu­de und stärkt uns im Umgang mit­ein­an­der. Wer sich jemals kul­tu­rell enga­giert hat, hat die­se kräf­ti­gen­de, stär­ken­de Wir­kung der Kul­tur an sich selbst und sei­nem Gegen­über erfah­ren. Sie ist der Keim, aus dem die Moti­va­ti­on der vie­len tau­sen­den Men­schen in Kärn­ten wächst, die unent­gelt­lich Woche für Woche ihre Zeit, ihre Erfah­rung und ihre Krea­ti­vi­tät dafür ein­set­zen, dass die ‘Kraft­quel­le Kul­tur’ wei­ter­spru­delt, zum Woh­le aller”, erzählt Peter Fer­cher, Lan­des­ob­mann des Kärnt­ner Bil­dungs­werks.

“Kul­tur lebt vom Mit­ein­an­der, vom Her­aus­fin­den der Gemein­sam­kei­ten in einer Grup­pe von Men­schen mit unter­schied­li­chen Hal­tun­gen und Ideen”, so Fer­cher.

Online-Tipp: Bro­schü­re des Kärnt­ner Bil­dungs­werks

Die Ter­mi­ne

  • 28. April, Lie­sing, 11 Uhr: “Klas­sik für Schü­ler”
  • 29. April, Spit­tal an der Drau, 11 bis 16 Uhr: “Lebens­lust Spit­tal”
  • 29. April, Lie­sing, 20 Uhr: “Klas­sik für Alle”
  • 30. April, Diex, Hem­ma­berg, Köm­mel, 20 Uhr: “Jauntal/Podjun über Ber­ge ver­bun­den”
  • 3. Mai, Völ­ker­markt, 11 Uhr: “Kup­pel­ge­spräch: Kul­tur und Demo­kra­tie I”
  • 5. Mai, Vil­lach, 12.30 Uhr: “Kup­pel­ge­spräch: Kul­tur und Demo­kra­tie II”
  • 5. Mai, Vil­lach, 14 bis 18 Uhr: “Darf ich bit­ten!”
  • 5. Mai, Deutsch-Grif­fen, 15 Uhr: “Natur nut­zen!”
  • 6. Mai, Her­ma­gor, 10 — 12 Uhr Uhr: “Kup­pel­ge­spräch: Kul­tur und Demo­kra­tie III”
  • 6. Mai, Maria Saal, 14 — 18 Uhr: “Weg zur Kraft­quel­le Kul­tur”
  • 7. Mai, St. Oswald/Eberstein, 10 — 17 Uhr: “Ein Dorf im Wan­del der Zeit”

24.04.2023 09:00
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Jahr der Volks­kul­tur 2023: Die Kraft­quel­le Kul­tur spru­delt Klaus Schönberger, Erich Schwarz, Landeshauptmann Peter Kaiser, Heimo Schinnerl und Rudolf Tischhart (von links)

© LPD Kärnten/Peter Just