Badeteich Reßnig

Aus Strand­bad wird Frei­zeit­an­la­ge

Nach einer Risikobeurteilung wird das Strandbad Reßnig in eine Freizeitanlage umgewandelt. Besucher können die Anlage weiterhin kostenlos nutzen, jedoch müssen alle Einrichtungen, die auf einen Badebetrieb hinweisen, entfernt werden.

Das Strandbad Reßnig wird zur Freizeitanlage. Das Strandbad Reßnig wird zur Freizeitanlage.

© Peter Just

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Sei­tens der Behör­den haben Strand­bä­der eine Risi­ko­be­ur­tei­lung durch­zu­füh­ren. Das Ergeb­nis der Risi­ko­ana­ly­se für das Strand­bad Reß­nig erbrach­te zwei Betriebs­mög­lich­kei­ten. Um wei­ter­hin ein öffent­li­ches Strand­bad betrei­ben zu dür­fen, müss­te das gesam­te Bade­ge­län­de ein­ge­zäunt wer­den. Bade- und Betriebs­zei­ten müss­ten fest­ge­legt wer­den.

Kos­ten von einer hal­ben Mil­li­on Euro

Außer­halb die­ser Betriebs­zei­ten ist das gesam­te Gelän­de abzu­sper­ren. Dar­über hin­aus müs­sen min­des­tens drei zu Ret­tungs­schwim­mer und Erst­hel­fer aus­ge­bil­de­te Per­so­nen für den Bade­be­trieb zusätz­lich ange­stellt wer­den. Die Gemein­de wür­de hier mit Kos­ten in einer Höhe von einer hal­ben Mil­li­on Euro kon­fron­tiert. In Fol­ge wäre die Ein­he­bung von Ein­tritts­prei­sen unum­gäng­lich.

Strand­bad wird Frei­zeit­an­la­ge

Da sich die Stadt­ge­mein­de Fer­lach nicht in der Lage sieht, unter die­sen Auf­la­gen das Strand­bad Reß­nig zu betrei­ben, wird das Strand­bad auf­ge­las­sen und in eine neue Freizeitanlage/Naherholungsgebiet mit frei­en See­zu­gang umge­wan­delt. Der Bereich um den See wird wei­ter­hin gepflegt und mit Müll­ei­mern aus­ge­stat­tet. Die WC- und Dusch­an­la­gen dür­fen für Wan­de­rer, Rad­fah­rer, Erho­lungs­su­chen­de und Sport­ler offen­ge­hal­ten wer­den. Der Kin­der­spiel­platz im Oster­ufer­be­reich bleibt erhal­ten. Baden ist beim frei­en See­zu­gang erlaubt, jedoch muss alles abge­baut wer­den, was auf einen Bade­be­trieb hin­weist (Ste­ge, Ein­stiegs­hil­fen, Nicht­schwim­mer­be­reich, Außen-Duschen etc.). Baden ist auf eige­ne Gefahr gestat­tet.

Auch die Hun­de­ba­de­zo­ne wird auf­ge­löst und in eine Hun­de­frei­l­auf­zo­ne umge­wan­delt. In der Frei­zeit­an­la­ge befin­den sich zwei Vol­ley­ball­plät­ze, die noch die­ses Jahr um eine Calis­the­nics Sport­an­la­ge erwei­tert wer­den.

Nut­zung bleibt wei­ter­hin kos­ten­los

„Für die Besu­che­rIn­nen ändert sich nicht viel. Die Nut­zung der Anla­ge bleibt wei­ter­hin kos­ten­los, jedoch müs­sen wir auf Grund der behörd­li­chen Vor­ga­ben alles abbau­en, was auf einen Bade­be­trieb hin­weist“, so Bür­ger­meis­ter Ingo Appé über die Umwand­lung des Strand­ba­des Reß­nig zur Frei­zeit­an­la­ge.

Die Ein­nah­men aus den Park­ge­büh­ren, wer­den wie bis­her für die Erhal­tung der Sani­tär­an­la­gen, die Pfle­ge, die Müll­ent­sor­gung und für die Adap­tie­rung der Frei­zeit­an­la­ge her­an­ge­zo­gen.

 

 

 

28.04.2023 10:00
Anzeige
Das Strandbad Reßnig wird zur Freizeitanlage. Das Strandbad Reßnig wird zur Freizeitanlage.

© Peter Just