Robert Moser

Kärnt­ner (57) schürft im Out­back nach Opa­len

Robert Moser besitzt die Schürfrechte zweier Minen in Australien. Im Outback sucht der Gurktaler nach den wertvollen Edelsteinen. Wie es dazu kam, erzählt er "KLiCK"-Kärnten im Gespräch.

Kärnt­ner (57) schürft im Out­back nach Opa­lenIn seiner Werkstatt in Straßburg im Gurktal bringt der 57-Jährige die Ausbeute zum Glänzen.

© Robert Moser

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Wie sagt man doch so schön: Der Zufall ist ein Eich­hörn­chen.  Auf den Weg in den Urlaub kam Robert Moser am Syd­ney Air­port in Aus­tra­li­en das ers­te Mal mit Opa­len in Berüh­rung. „Wäh­rend einer Zwi­schen­lan­dung schlen­der­te ich her­um, sah die Edel­stei­ne in einer Vitri­ne und ver­lieb­te mich“, erzählt der heu­te 57-Jäh­ri­ge. Zurück in der Hei­mat in Straß­burg, las er in der Zei­tung über einen Opal­schleif­kurs in Knap­pen­berg. „Ich absol­vier­te den Kurs meh­re­re Male und mach­te mich für zwei Mona­te auf nach Aus­tra­li­en“.

Rech­te an zwei Minen

Dort ange­kom­men war das Glück auf sei­ner Sei­te. Gleich am zwei­ten Tag mach­te der Gurk­ta­ler den gro­ßen Fund. „Ich sicher­te mir die Schürf­rech­te zwei­er klei­ner Minen und ging zusam­men mit der Frau jeden Tag auf Opal­su­che“. Seit­dem fliegt der Vater zwei­er Kin­der ein­mal im Jahr ins Out­back, um dort nach den Edel­stei­nen zu schür­fen. Die Aus­beu­te bear­bei­tet er in sei­ner Werk­statt in Straß­burg im Gurk­tal. Eini­ge Stei­ne sind so wert­voll wie ein Dia­mant.

Auf die Far­be kommt es an

Wor­auf es ankommt, sind Grö­ße und Far­be. „Die teu­ers­ten Stei­ne sind schwarz, aber auch rote kön­nen einen Wert von meh­re­ren Tau­send Euro haben.“ Nach der Bear­bei­tung lässt sie Moser vom Juwe­lier zu Rin­gen, Arm­rei­fen oder Hals­ket­ten fer­ti­gen. In der Pan­de­mie konn­te der Gurk­ta­ler zwei Jah­re nicht mehr in sei­ne Minen. „Letz­tes Jahr war ich seit 2019 wie­der in Yowah um zu schür­fen. In der Zeit der Pan­de­mie wur­de in Aus­tra­li­en kaum geschürft,da auch kei­ne Ein­käu­fer ins Land gekom­men sind“.

Frei­heit nach Lock­down

In der Zeit der Look Downs kamen meh­re­re Städ­ter nach Yowah und kauf­ten Opal-Minen. „Sie woll­ten im Out­back etwas von der gewohn­ten Frei­heit des Lan­des wie­der erlan­gen“, sagt Moser, der bei sei­nem letz­ten Auf­ent­halt in sei­ner Mine einen Was­ser­ein­bruch hat­te und des­halb nur einen Monat lang schür­fen konn­te. „Das Glück des Tüch­ti­gen hat mir aber ein paar schö­ne Opa­le beschert“, freut sich Moser. Seit ein paar Mona­ten bie­tet er für Inter­es­sier­te Opal­schleif­kur­se an.

Opa­le im Stift St. Georgen/Längsee

Im kom­men­den Jahr will Moser wie­der nach Aus­tra­li­en und wie­der in sei­nen Minen schür­fen. Wer die präch­ti­gen Schmuck­stü­cke von Moser begut­ach­ten möch­te, am Wochen­en­de gibt es die Gele­gen­heit. Am Wochen­en­de ist er auf der Kunst­hand­werks­mes­se im Stift St. Geor­gen am Läng­see. Wei­te­re Infos gibt es unter: opalhunter.at

 

10.05.2023 19:00
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Kärnt­ner (57) schürft im Out­back nach Opa­lenIn seiner Werkstatt in Straßburg im Gurktal bringt der 57-Jährige die Ausbeute zum Glänzen.

© Robert Moser