Straßensanierung
Straßenzustände digital erfasst
Die neue Prioritätenreihung von Straßensanierungen gilt bis 2028 – 50 Prozent der Budgetmittel fließen zukünftig in Abschnitte der Güteklasse 3, so Landeshauptmannstv Gruber.
Die rein visuelle Zustandskontrolle und ‑bewertung von Kärntens Landesstraßen gehört der Vergangenheit an. Jeder Zentimeter im Landesstraßennetz wurde über zwei Jahre lang digital erfasst und abgespeichert.
Dringlichkeitsreihung wurde erstellt
Aufbauend auf diesen Daten wurde eine Dringlichkeitsreihung erstellt, wann welcher Straßenabschnitt künftig saniert werden muss. „Je genauer wir über den Zustand unserer Straßen informiert sind, desto effizienter können wir auch das jährliche Bauprogramm erstellen“, erklärt Straßenbaureferent LHStv. Martin Gruber.
Erstmals Straßengriffigkeit berücksichtigt
Für die Umstellung von analog auf digital war ein Hochleistungsmessfahrzeug in ganz Kärnten im Einsatz um das Landesstraßennetz abzufahren, zu scannen und digital zu erfassen. Dabei wurden erstmals nicht nur die Standard-Parameter wie Risse, Spurrinnen und andere Schäden erfasst, sondern auch die Straßengriffigkeit berücksichtigt. „Dieser Wert liefert uns noch genauere Informationen in puncto Verkehrssicherheit, die uns besonders wichtig ist“, erklärt Gruber. Seit 2018 arbeitet Gruber im Rahmen der Straßenbau-Offensive konsequent an der Verbesserung des Straßenzustandes in Kärnten .
Derzeit befinden sich über 70 Prozent der Landesstraßen in einem guten bis mittleren Zustand, knapp 30 Prozent in einem schlechten bis sehr schlechten Zustand.