Reisebericht

Unser Trip von Kla­gen­furt nach Dub­lin

Nicht nur der Süden, sondern auch der Norden Europas hat spannende Urlaubsziele für den Sommer zu bieten. Beispielsweise die irische Hauptstadt Dublin, deren Sehenswürdigkeiten und Pubs wir uns genau angeschaut haben.

Unser Trip von Kla­gen­furt nach Dub­lin "KLiCK Kärnten" hat sich die Sehenswürdigkeiten und Irish Pubs in Dublin genau angeschaut.

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Die Iren sind hier­zu­lan­de vor allem für ihre Pubs und den feucht­fröh­li­chen St. Patrick’s Day bekannt. Weni­ger bekannt ist, dass die grü­ne Insel vie­le Schrift­stel­ler her­vor­ge­bracht hat und die Iren etli­che Lebens­weis­hei­ten besit­zen.

Bei­spiel gefäl­lig? “Mögest du dir die Zeit neh­men, die stil­len Wun­der zu fei­ern, die in der lau­ten Welt kei­ne Bewun­de­rer haben” ist so eine iri­sche Weis­heit. Das lie­ßen wir von “KLiCK Kärn­ten” uns nicht zwei­mal sagen und stie­gen ins Flug­zeug, um die iri­sche Haupt­stadt Dub­lin ange­mes­sen zu bewun­dern.

Anrei­se von Kla­gen­furt

Wer sich jetzt denkt “Moment, von Kla­gen­furt kommt man im Som­mer doch nicht nach Dub­lin!”, der irrt. Man kann näm­lich von Kla­gen­furt nach Lon­don flie­gen und dort in einen zwei­ten Flie­ger stei­gen. Das funk­tio­niert rela­tiv unkom­pli­ziert über die sel­be Flug­li­nie.

Aber Vor­sicht: In Lon­don pas­siert man die Gren­ze zum Ver­ei­nig­ten König­reich. Man muss noch ein­mal durch die Gepäck­auf­ga­be und Sicher­heits­kon­trol­le, direk­te Trans­fer­schleu­sen gibt es nicht. Das ist zwar etwas läs­tig, aber mit genug Zeit zwi­schen den Flü­gen kein Pro­blem.

Am Flug­ha­fen von Dub­lin kann man dann ent­we­der ein Taxi neh­men oder das gut aus­ge­bau­te, öffent­li­che Bus­netz der Stadt nut­zen. Zwei­te­res ist wesent­lich bil­li­ger, aber dafür dau­ert die Wei­ter­rei­se zum Hotel auch ein wenig län­ger. Von Miet­au­tos raten wir ab – denn der Links­ver­kehr ist extrem gewöh­nungs­be­dürf­tig, vor allem in den engen Stra­ßen und Gas­sen von Dub­lin.

Von St. Patrick zur Christ Curch Cathe­dral

Der Hei­li­ge Patrick gehört zu Irland wie der Lind­wurm zu Kla­gen­furt. Klar also, dass wir uns zuerst die St. Patrick’s Cathe­dral ange­schaut haben. Die Kathe­dra­le zählt zu den bekann­tes­ten Sehens­wür­dig­kei­ten von Dub­lin, und zwar völ­lig zu Recht.

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Die Kathe­dra­le von St. Patrick befin­det sich in der Innen­stadt von Dub­lin. Das beein­dru­cken­de Gebäu­de ist durch sei­nen Muse­ums­cha­rak­ter nicht nur für reli­giö­se Men­schen inter­es­sant.
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Die Kathe­dra­le beher­bergt vie­le his­to­ri­sche Relik­te. Bei­spiels­wei­se die “Tür mit dem Loch”, durch die sich zwei ver­fein­de­te Lords die Hand gaben und Frie­den schlos­sen. In der “Swift-Ecke” fin­det man zudem das Grab und eini­ge Schrif­ten von Jona­than Swift, dem Autor von “Gul­li­vers Rei­sen” und ande­rer, sati­ri­scher Wer­ke.

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Die Kathe­dra­le ist auch Gedenk­stät­te für gefal­le­ne Iren. Außer­dem las­sen sich hier his­to­ri­sche Ban­ner sowie die letz­te Ruhe­stät­te des berühm­ten Jona­than Swift fin­den.
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Nur fünf Geh­mi­nu­ten von der St. Patrick’s Cathe­dral ent­fernt ragt die Christ Church Cathe­dral in den Him­mel. Die­se Kir­che ist ein wenig klei­ner, aber nicht weni­ger span­nend anzu­schau­en.

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Die Christ Church Cathe­dral ist nicht nur von außen span­nend anzu­schau­en. Sie ver­fügt auch über eine gro­ße Kryp­ta.
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Neben dem Grab­mal von “Strong­bow” fin­den Geschichts­in­ter­es­sier­te dort etli­che Reli­qui­en aus der Kir­chen­ge­schich­te von Irland sowie jede Men­ge früh­go­ti­scher Archi­tek­tur.

Auf ein Bier in Temp­le Bar

Man kann Dub­lin natür­lich nicht besu­chen, ohne in einem Pub was zu essen und ein Bier zu trin­ken. Das leb­haf­te Vier­tel “Temp­le Bar” eig­net sich dafür am bes­ten. Hier rei­hen sich etli­che Pubs anein­an­der, aus denen spä­tes­tens am Abend iri­sche Live-Musik dröhnt.

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“Temp­le Bar” ist natür­lich eine Bar, aber auch der Name des gesam­ten Vier­tels. Hier tum­meln sich etli­che Tou­ris­ten und genie­ßen das locke­re Flair der vie­len Irish Pubs.
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Temp­le Bar ist der leb­haf­tes­te, aber auch der teu­ers­te Teil von Dub­lin. Unter 25 Euro pro Mahl­zeit und Getränk kommt man bei einem Pub-Besuch nicht weg. Aber es gibt auch vie­le Street Food Loka­le, durch die sich eini­ges an Geld spa­ren lässt.

Aber was wird in den Pubs geges­sen? Natür­lich Fish and Chips. Das “Irish Stew”, ein Ein­topf mit Fleisch, Gemü­se und Gui­ness-Bier, ist eben­falls sehr beliebt. Dane­ben lässt sich auch “Beef and Cab­ba­ge”, ein Gericht aus Rind­fleisch, Kohl und wei­te­rem Gemü­se, auf fast jeder Spei­se­kar­te fin­den.

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“Irish Stew” ist ein belieb­tes und herz­haf­tes Gericht in den Irish Pubs von Dub­lin.
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Wir haben übri­gens bei meh­re­ren Loka­len nach­ge­hakt, ob sie auch etwas für Vega­ner anbie­ten. Kur­ze Ant­wort: Ja, aber das steht nur sel­ten auf der Kar­te. Es lohnt sich daher, ein­fach die Kell­ner zu fra­gen, wenn man auf tie­ri­sche Pro­duk­te kom­plett ver­zich­ten will.

Unser liebs­tes Pub ist übri­gens das etwas abseits gele­ge­ne “The Bra­zen Head”. Das ältes­te Pub von Dub­lin befin­det sich direkt am “Merchant’s Quay”, einem Kai des Flus­ses Lif­fey.

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Im Pub “The Bra­zen Head” kann man’s sich wirk­lich gut gehen las­sen.
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Spa­zier­gang durch die Stadt

Ein gro­ßer Vor­teil von Dub­lin ist, dass fast alle sehens­wer­ten Vier­tel und Attrak­tio­nen zu Fuß erreich­bar sind. Zahl­rei­che Brü­cken, die sich über den Lif­fey span­nen, ver­bin­den die rund 600.000 Ein­woh­ner der Metro­po­le mit­ein­an­der. Über die Ha’ Pen­ny Bridge gelangt man bei­spiels­wei­se vom recht lau­ten Temp­le Bar zu den Ein­kaufs­stra­ßen rund um die Hen­ry Street.

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Über den Laf­fey span­nen sich zahl­rei­che Brü­cken. Die Ha’ Pen­ny Bridge ist die bekann­tes­te.
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Wer sich vom Tru­bel Dub­lins etwas erho­len möch­te, der soll­te zu St. Stephen’s Green spa­zie­ren. Das ist ein gro­ßer öffent­li­cher Park, der zahl­rei­che Denk­mä­ler und Sta­tu­en von Per­sön­lich­kei­ten der iri­schen Geschich­te beinhal­tet.

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St. Stephen’s Green ist der idea­le Ort, um sich in der beleb­ten Innen­stadt von Dub­lin kurz aus­zu­ru­hen
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Von St. Stephen’s Green ist es auch nicht mehr soweit zum Tri­ni­ty Col­lege, der Hei­mat des welt­be­rühm­ten “Book of Kells”. Um das Buch und die wun­der­schö­ne Biblio­thek am Cam­pus zu sehen, muss man aber früh­zei­tig Tickets buchen, denn vor Ort noch eines zu bekom­men ist fast unmög­lich.

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Der Cam­pus des Tri­ni­ty Col­lege lockt wie­der­um mit hüb­schen Gebäu­den, aber auch mit sei­ner Biblio­thek und dem “Book of Kells”.
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Die Legen­de von Mol­ly Mal­o­ne

Wer sich schon ein­mal gewun­dert hat, war­um so vie­le Irish Pubs in Öster­reich “Mol­ly Mal­o­ne” hei­ßen, der fin­det die Ant­wort in Dub­lin. Mol­ly Mal­o­ne war, laut einem iri­schen Volks­lied, eine jun­ge Fisch­händ­le­rin, die früh an Fie­ber starb. Das Lied ist welt­be­kannt und die inof­fi­zi­el­le Hym­ne der Stadt. Kein Wun­der also, dass der Händ­le­rin ein Denk­mal gewid­met ist. Die Sta­tue befin­det sich nahe des Tri­ni­ty Col­lege in der Suf­folk Street.

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Mol­ly Mal­o­ne begrüßt alle Besu­cher von Dub­lin vor einer Kir­che nahe des Tri­ni­ty Col­lege.
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Wer sich wun­dert, war­um der Busen der Sta­tue so glänzt: Angeb­lich bringt es Glück, ihn anzu­fas­sen. Vie­le Besu­cher grap­schen Mol­ly Mal­o­ne also offen­sicht­lich ger­ne auf die Brüs­te…

Ab ins Gefäng­nis!

In Dub­lin kann man natür­lich nicht nur Bier trin­ken, her­um spa­zie­ren und, ähem…Busen grap­schen. Die Stadt bie­tet auch vie­le inter­es­san­te Muse­en. Wir haben uns eini­ge ange­se­hen und das “Kil­main­ham Gaol” zum span­nends­ten von allen gekürt.

Dabei han­delt es sich um ein ehe­ma­li­ges Gefäng­nis, das 1796 erbaut und bis 1924 genutzt wur­de. Die Haft­an­stalt ist des­halb berühmt, weil dort vie­le Anfüh­rer von iri­schen Auf­stän­den gegen die bri­ti­sche Vor­herr­schaft ein­ge­sperrt und exe­ku­tiert wur­den.

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Im Pan­op­ti­con von Kil­main­ham Gaol konn­ten die Gefan­ge­nen rund um die Uhr zen­tral über­wacht wer­den.
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Kil­main­ham Gaol ist zu weit weg von der Innen­stadt, um dort­hin zu Fuß zu gehen – aber der Aus­flug lohnt sich! Außer man ist zart­be­sai­tet, denn die His­to­rie des Gebäu­des ist ziem­lich bru­tal. Auch hier gilt jeden­falls: Tickets unbe­dingt im Vor­aus buchen.

Haupt­stadt des Irish Whis­key

Whis­key-Lieb­ha­ber kom­men in Dub­lin natür­lich voll auf ihre Kos­ten. Neben der welt­be­rühm­ten Jame­son Destil­le­rie bie­tet die Stadt noch etli­che wei­te­re Anlauf­punk­te und sogar ein eige­nes Whis­key Muse­um.

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Dub­lin ist die Hei­mat das welt­be­kann­ten Jame­son Whis­key.
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Stell­ver­tre­tend für all die Whis­key-Attrak­tio­nen möch­ten wir aber die Tee­ling Destil­le­rie vor­stel­len. Die­ser Whis­key ist in Öster­reich nicht so bekannt, aber wir fin­den, das soll­te sich drin­gend ändern. Nicht umsonst wur­de Tee­ling Whis­key mit etli­chen Aus­zeich­nun­gen bedacht und zählt, neben Jame­son, zu den hoch­pro­zen­ti­gen Attrak­tio­nen von Dub­lin.

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Tee­ling Whis­key wur­de viel­fach prä­miert. Eine Tour durch die Destil­le­rie lohnt sich, und zwar nicht nur wegen der zuge­hö­ri­gen Ver­kos­tung.
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Neben den Whis­key Destil­le­rien ist Dub­lin bei Fein­spit­zen auch für die Guin­ness Braue­rei bekannt. Die­se Tour ist aber immer vie­le Tage im Vor­aus aus­ge­bucht. Wer sich die Hei­mat des öli­gen Stout-Bie­res anschau­en will, muss also gut vor­aus­pla­nen.

Fazit

Dub­lin bie­tet alles, was der Herz begehrt. Inter­es­san­te Gebäu­de, gesel­li­ge Pubs, hoch­pro­zen­ti­ge High­lights, schö­ne Parks und span­nen­de Muse­en – hier wird jeder Urlau­ber etwas fin­den. Aber: Tickets für die Sehens­wür­dig­kei­ten und Attrak­tio­nen unbe­dingt im Vor­hin­ein buchen, am bes­ten über das Inter­net.

Aller­dings ist die Stadt extrem teu­er. Egal ob für ein Taxi, ein Bier im Pub oder für ein Bett im Hotel – wer die iri­sche Haupt­stadt erle­ben will, der muss tief in die Tasche grei­fen. Aber es lohnt sich, denn Dub­lin ver­fügt trotz des gro­ßen Andrangs an Tou­ris­ten  über ein ganz eige­nes und beson­de­res Flair, dem man sich kaum ent­zie­hen kann.

 

01.06.2023 19:00
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Unser Trip von Kla­gen­furt nach Dub­lin "KLiCK Kärnten" hat sich die Sehenswürdigkeiten und Irish Pubs in Dublin genau angeschaut.

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