"martyaustria"

Tik­to­ker aus Kärn­ten: „Woll­te nicht berühmt sein!“

Anfangs war es eine Social Media Plattform, wo man Songs lippensynchron bearbeitet hat. Mittlerweile ist „Tiktok“ das neue Youtube. „KLiCK“-Kärnten hat einen erfolgreichen Creator aus Kärnten interviewt.

Tik­to­ker aus Kärn­ten: „Woll­te nicht berühmt sein!“"martyaustria" ist seit drei Jahren auf Tiktok und hat mittlerweile 350.000 Follower.

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„Mar­ty“ — oder Mar­tin — wie der gebür­ti­ge Kärnt­ner aus der Regi­on Kla­gen­furt-Land mit bür­ger­li­chen Namen heißt, kam zufäl­lig auf Tik­tok. „Ich habe die Platt­form genützt, um Vide­os lip­pen­syn­chron zu machen. Dann dach­te ich mir, ich könn­te die Platt­form nüt­zen, um spe­zi­el­len Öster­reich/­Kärn­ten-Con­tent zu pro­du­zie­ren“, erin­nert sich der heu­te 42-Jäh­ri­ge an sei­ne Anfän­ge vor drei Jah­ren zurück.

Kurz­aus­schnit­te des Lebens

Mitt­ler­wei­le ist „Marty´s“-Community auf 350.000 Fol­lower ange­wach­sen und wächst kon­ti­nu­ier­lich wei­ter. „Mei­ne Geschich­ten sind Kurz­aus­schnit­te aus mei­nem Leben. Ich wand­le sie nur um, dass sie wit­zig wer­den“. Kurz gesagt, Mar­tin nimmt eine Sto­ry aus sei­nem Leben und macht etwas Absur­des und Wit­zi­ges dar­aus. Manch­mal sind es sozi­al­kri­ti­sche The­men, oder ein­fach nur Din­ge aus dem All­tag, die er in Song­par­odien umsetzt. „Wich­tig ist mir der Kärn­ten­be­zug“.

Idee und Umset­zung

Was es dazu braucht, um auf Tik­tok erfolg­reich zu sein, weiß der Crea­tor, der 15 Jah­re lang im Sozi­al­be­reich beschäf­tigt war, selbst nicht immer so genau. Eines ist sicher: „Eine gute Idee ist wich­tig. Dann geht es um die pro­fes­sio­nel­le Umset­zung, die ist näm­lich das Um und Auf“. Es geht ja um Kurz­vi­de­os, also muss die Geschich­te inner­halb von Sekun­den erzählt und auf den Punkt gebracht wer­den.

 

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Der Kärnt­ner liebt es, Leu­te mit sei­nen Vide­os zu unter­hal­ten. Sei­ne Bei­trä­ge haben dabei meist einen Kärn­ten­be­zug.
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Kärn­ten­be­zug auf Tik­tok

Der Algo­rit­mus von Tik­tok ist auch für Crea­tor manch­mal sehr rät­sel­haft. „Auf der Social Media Platt­form aus Chi­na kann der User schnell Reich­wei­te auf­bau­en, vor­al­lem wenn dein Con­tent sich von der Mas­se abhebt“, sagt Mar­ty. Das Erfolgs­ge­heim­nis des Kärnt­ners? „Schwer zu sagen, ich den­ke, wenn man in mei­nem Alter Social Media macht, fällt man gene­rell auf. Ich war schon in mei­ner Jugend­zeit jemand der Men­schen gern unter­hält und sie zum Lachen gebracht hat“. Hin­ter den Vide­os von „Mar­ty“ steckt aber viel Arbeit, rund 20 Stun­den pro Woche ver­bringt der Crea­tor allein am Schnitt­platz.

 

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Manch­mal sind es sozi­al­kri­ti­sche The­men, oder ein­fach nur Din­ge aus dem All­tag, die der Kärnt­ner in Song­par­odien umsetzt.
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„Möch­te unter­hal­ten“

Seit sei­ner Kind­heit macht es „Mar­ty“ Spaß, Leu­te zu unter­hal­ten. „In der Pan­de­mie konn­te ich vie­le Men­schen errei­chen und auf­hei­tern. Das habe ich durch Nach­rich­ten mei­ner Com­mu­ni­ty erfah­ren“. Mitt­ler­wei­le gehört die Arbeit als Crea­tor zu sei­nem Leben, auch wenn er eigent­lich nie berühmt wer­den woll­te. „Ich glau­be, gera­de weil ich es nie krampf­haft dar­auf ange­legt habe, bin ich heu­te, der ich bin“. Ob der Kärnt­ner von Social Media leben kann, will er nicht ver­ra­ten. „Ich kann zumin­dest nicht mehr ohne leben“, schmun­zelt er.

03.06.2023 19:00
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Tik­to­ker aus Kärn­ten: „Woll­te nicht berühmt sein!“"martyaustria" ist seit drei Jahren auf Tiktok und hat mittlerweile 350.000 Follower.

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