Kärnten

Schutz­was­ser-Wirt­schaft erhält Schub

Die Schutzwasserwirtschaft in Kärnten erhält einen bedeutenden Schub durch umfassende Hochwasserschutz- und Instandhaltungsmaßnahmen.

Schutz­was­ser-Wirt­schaft erhält Schub Ein 100-jährliches Hochwasser führte am 5. November 2022 zu massiven Schäden und zerstörte die Lebensgrundlage vieler Menschen in Lavamünd.

© Abteilung 12 (Wasserwirtschaft)

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Nach der Unwet­ter­ka­ta­stro­phe vom letz­ten Jahr setzt Lan­des­rat Fell­ner sei­nen Weg von umfang­rei­chen Schutz­maß­nah­men für Kärn­ten fort — Die Lan­des­re­gie­rung Kärn­ten beschließt in der gest­ri­gen Regie­rungs­sit­zung ein Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von fast 2 Mio. Euro für den Hochwasserschutz.Die Lan­des­re­gie­rung Kärn­ten beschließt in der gest­ri­gen Regie­rungs­sit­zung ein Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von fast 2 Mio. Euro für den Hoch­was­ser­schutz.

Regio­nen müs­sen vor Unwet­tern schüt­zen

Die Schutz­was­ser­wirt­schaft in Kärn­ten setzt ein posi­ti­ves Zei­chen für den Schutz unse­rer Gewäs­ser und die Sicher­heit der Bevöl­ke­rung. „Es ist unfass­bar, was Unwet­ter in Kärn­ten bereits ange­rich­tet haben und was die Kärnt­ner Bevöl­ke­rung bis­her mit­er­le­ben muss­te. Mein Ansatz ist es zu hel­fen, wo und wie auch immer es nur geht, um Kärnt­ner Regio­nen künf­tig best­mög­lich vor neu­er­li­chen Unwet­tern zu schüt­zen“, betont Lan­des­rat Dani­el Fell­ner, Refe­rent für Kata­stro­phen­schutz und Was­ser­wirt­schaft des Lan­des Kärn­ten. Ein zen­tra­les Pro­jekt im gegen­wär­ti­gen Rah­men ist der Hoch­was­ser­schutz des Arn­dor­fer Baches in den Gemein­de­ge­bie­ten von Maria Saal und Mag­da­lens­berg.

Hoch­was­ser­schutz wird rea­li­siert

Die­ses Vor­ha­ben zielt dar­auf ab, die Ort­schaft Deins­dorf effek­tiv vor einem hun­dert­jäh­ri­gen Hoch­was­ser­er­eig­nis zu schüt­zen. Der Arn­dor­fer Bach weist der­zeit eine unzu­rei­chen­de Abfluss­ka­pa­zi­tät auf, was zu Über­flu­tun­gen von Wie­sen und Acker­flä­chen füh­ren kann. „Mit einer Gelän­de­kor­rek­tur und dem Bau eines Dam­mes soll der Hoch­was­ser­schutz so rasch wie mög­lich rea­li­siert wer­den“, bekräf­tigt der ver­ant­wort­li­che Refe­rent für Kata­stro­phen­schutz und Was­ser­wirt­schaft.

Über­prü­fung der Abwas­ser­pro­fi­le

Dar­über hin­aus wer­den im Rah­men von zehn Instand­hal­tungs­pro­jek­ten in den Bezir­ken Vil­lach-Land, Feld­kir­chen, Kla­gen­furt-Land und Spit­tal wich­ti­ge Maß­nah­men zur Gewähr­leis­tung einer unein­ge­schränk­ten Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Abfluss­pro­fi­le durch­ge­führt. Dazu gehö­ren die Ent­fer­nung von Ver­klau­sun­gen und abfluss­hin­dern­dem Bewuchs sowie die Wie­der­her­stel­lung von schad­haft gewor­de­nen Ufer­si­che­rungs- und Regu­lie­rungs­maß­nah­men. Par­al­lel dazu wer­den drei Gefah­ren­zo­nen­plä­ne erstellt und eine Vor­stu­die durch­ge­führt, um die Pla­nungs­maß­nah­men zu unter­stüt­zen.

Wich­ti­ger Schritt im Bereich Schutz­was­ser­wirt­schaft

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt im Bereich der Schutz­was­ser­wirt­schaft betrifft die Erfor­der­nis­er­hö­hung bei der Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­me Lie­ser, Krems-Eisen­trat­ten. Auf­grund tech­ni­scher und finan­zi­el­ler Ände­run­gen im Zuge der Aus­füh­rung muss­te eine Anpas­sung des Bau­kos­ten­er­for­der­nis­ses bean­tragt wer­den, um die erfolg­rei­che Umset­zung sicher­zu­stel­len. „Durch die Viel­zahl von geplan­ten Maß­nah­men, inklu­si­ve Hoch­was­ser­schutz­pro­jek­ten, Instand­hal­tungs­maß­nah­men und schutz­was­ser­wirt­schaft­li­chen Pla­nun­gen, legen wir den Fokus dar­auf, Men­schen und Infra­struk­tur vor Hoch­was­ser zu schüt­zen. Dabei berück­sich­ti­gen wir die nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung und die Zie­le für eine siche­re und lebens­wer­te Umwelt”, betont LR Fell­ner.

Umset­zungs­zeit­raum von 2023 bis 2034 geplant

„Mit einem Umset­zungs­zeit­raum von 2023 bis 2024 wird die­ses ehr­gei­zi­ge Vor­ha­ben die Sicher­heit unse­rer Regi­on stär­ken und die nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung vor­an­trei­ben“, so Lan­des­rat Fell­ner. Es wird erwar­tet, dass ins­ge­samt 21 hoch­was­ser­f­rei­ge­stell­te Objek­te und zahl­rei­che Gewäs­ser von den geplan­ten Maß­nah­men pro­fi­tie­ren wer­den. Die Kos­ten in Höhe von rund 1,9 Mio. wer­den durch Bund, Land und Gemein­den getra­gen.

Die Schutz­was­ser­wirt­schaft und der Hoch­was­ser­schutz spie­len eine ent­schei­den­de Rol­le bei der Umset­zung der Sus­tainable Deve­lo­p­ment Goals (SDGs) der Ver­ein­ten Natio­nen.

 

07.06.2023 10:00
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Schutz­was­ser-Wirt­schaft erhält Schub Ein 100-jährliches Hochwasser führte am 5. November 2022 zu massiven Schäden und zerstörte die Lebensgrundlage vieler Menschen in Lavamünd.

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