Digi-Projekt

Vil­lach räumt ab: Stadt gewinnt erst­mals Ver­wal­tungs-Preis

Die Stadt Villach wurde zum ersten Mal mit dem Staats- und Verwaltungspreis ausgezeichnet. Mit einem Projekt zur digitalen Bestandsaufnahme für Straßen setzte sich die Stadt gegen 143 Einreichungen durch.

Baudirektor Otto Lauritsch, Stadtrat Harald Sobe, Bürgermeister Günther Albel, Christina Berger (Fördermanagement, IT-Chef Manfred Wundara, Max Lustig (Wirtschaftshof-Leiter-Stv.), Tiefbau-Chef Thomas Moraus und Gerry Duschnig (Tiefbau) Baudirektor Otto Lauritsch, Stadtrat Harald Sobe, Bürgermeister Günther Albel, Christina Berger (Fördermanagement, IT-Chef Manfred Wundara, Max Lustig (Wirtschaftshof-Leiter-Stv.), Tiefbau-Chef Thomas Moraus und Gerry Duschnig (Tiefbau)

© Stadt Villach

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Ein wah­rer Preis­re­gen geht der­zeit über die Stadt Vil­lach nie­der. Gera­de erst konn­ten zwei in­ternatio­nale „Livcom“-Auszeichnungen ent­ge­gen­ge­nom­men wer­den. Sie wur­den auf Mal­ta und in Ko­operation mit den Ver­ein­ten Natio­nen für hohe Lebens­qua­li­tät und vor­bild­li­che Umweltmaßnah­men verlie­hen.

Ers­ter Staats- und Ver­wal­tungs­preis

Nun fol­gen hohe natio­na­le Ehrun­gen: Erst­mals hat Vil­lach in Wien einen Staats- und Verwal­tungspreis erhal­ten. Für die Ein­rei­chung „Straßenzustand­serfas­sung“ erran­gen die Abtei­lun­gen „Tief­bau“ und „Wirt­schafts­hof“ den Jury­sieg in der Katego­rie „Inno­va­ti­ve öffent­li­che Be­schaf­fung“. Zusätz­lich beleg­te die Ein­rei­chung auch bei einem Stu­dentenvoting im Rah­men der Preisverlei­hung durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Kunst, Kul­tur, öffent­li­cher Dienst und Sport den ers­ten Platz.

Digi­ta­le Stra­ßen-Bestands­auf­nah­me

Beim Sie­ger­pro­jekt ging es dar­um, dass in den ver­gan­ge­nen Mona­ten alle Villa­cher Stra­ßen digi­tal erfasst und nach bestimm­ten Kri­te­ri­en in Zustands-Kate­go­rien ein­ge­teilt wur­den. Dies dient als Orientie­rungshilfe für künf­ti­ge Sanie­run­gen. „Gera­de die jüngs­ten ehren­vol­len Aus­zeichnungen bele­gen, wie inno­va­tiv und modern eine Be­hörde wie der Vil­la­cher Magis­trat agie­ren kann“, sagt Bür­ger­meis­ter Gün­ther Albel. „So un­ter­schiedlich die Prei­se auch sind, sie ha­ben eine gro­ße Gemein­sam­keit: Sie rücken Bür­ger sowie deren Bedürf­nisse in den Mittel­punkt. Sie doku­men­tie­ren ehr­li­che Ar­beit für die Men­schen.“

Auch Bür­ger­por­tal „kaers­tin“ gewann

Ins­ge­samt schaff­ten es beim Staats- und Ver­wal­tungs­preis 143 Ein­rei­chun­gen von österrei­chi­schen Behör­den in die gro­ße Fi­nalrunde. Vil­lach war mit zwei Pro­jek­ten ver­tre­ten. Ne­ben der Straßenzustandser­fassung reich­te die Stadt auch das Bürger:innen-Portal „kaers­tin“ ein. Es er­rang in der Kata­go­rie „Digi­ta­li­sie­rung“ eine Top-5-Plat­zie­rung. Die digi­ta­le Platt­form hat die Mög­lich­kei­ten enorm ver­bes­sert, Amts­we­ge zeit­spa­rend digi­tal zu erledi­gen. „kaers­tin“ bie­tet nicht nur vie­le Online-For­mu­la­re an, son­dern auch Mel­de­da­ten und ein Bürgerservice­konto, das Über­wei­sun­gen trans­pa­rent auf­lis­tet. Dies umfasst etwa geneh­migte För­de­run­gen, Kinder­gar­ten­beiträge oder die Hun­de­steu­er. Die IT-Abtei­lung des Magis­trats hat „kaers­tin“ in enger Ab­stimmung mit dem Gemein­de­re­fe­rat des Lan­des Kärn­ten ent­wi­ckelt.

Koope­ra­ti­on mit Land Kärn­ten

„Herz­li­che Gra­tu­la­ti­on zu die­sen Aus­zeich­nun­gen! Es ist mir ein Her­zens­an­lie­gen, die Digitali­sie­rung der Kärnt­ner Gemein­den vor­an­zu­trei­ben. Ich bin der fes­ten Über­zeu­gung, dass ein um­fassendes digi­ta­les Ange­bot einen wesent­li­chen Mehr­wert für Bediens­te­te, Poli­tik aber vor al­lem auch für Bür­ger bringt. Die Stadt Vil­lach ist seit jeher ein star­ker Part­ner bei der Umset­zung der Digi­ta­li­sie­rungs­of­fen­si­ve“, sagt Lan­des­rat Dani­el Fell­ner und Albel ergänzt: „Mein Dank gilt allen Mit­ar­bei­tern im Rat­haus Vil­lach. Ohne ihre Bereit­schaft, sich stets wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und den Weg der Digitali­sie­rung nicht nur zu gehen, son­dern aktiv mit­zu­ge­stal­ten, ist eine moder­ne Behör­de nicht mehr denk­bar.“

Moder­nes Per­so­nal­ma­nage­ment

Vil­lachs Magis­trats­di­rek­tor Chris­toph Her­zeg sieht die erreich­ten Top-Aus­zeich­nun­­gen als Bestä­tigung dafür, welch hohen Stel­len­wert moder­nes Personal­management gera­de im öffent­li­chen Bereich mitt­ler­wei­le hat. „Wir for­cie­ren aus­ge­zeich­ne­tes Recrui­ting, opti­mie­ren kon­tinuierlich un­ser Fortbil­dungsprogramm und sor­gen für zeit­ge­mä­ße Rahmenbedin­gungen beim Arbeits­recht. Mit­ar­bei­ter, die sich wert­ge­schätzt füh­len, er­bringen noch bes­se­re Arbeit.“

09.06.2023 14:10 - Update am: 10.06.2023 09:44
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Baudirektor Otto Lauritsch, Stadtrat Harald Sobe, Bürgermeister Günther Albel, Christina Berger (Fördermanagement, IT-Chef Manfred Wundara, Max Lustig (Wirtschaftshof-Leiter-Stv.), Tiefbau-Chef Thomas Moraus und Gerry Duschnig (Tiefbau) Baudirektor Otto Lauritsch, Stadtrat Harald Sobe, Bürgermeister Günther Albel, Christina Berger (Fördermanagement, IT-Chef Manfred Wundara, Max Lustig (Wirtschaftshof-Leiter-Stv.), Tiefbau-Chef Thomas Moraus und Gerry Duschnig (Tiefbau)

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