„Musi Open Air“

Friedl, der viel­sei­ti­ge „Ober­no­cki“

Wenn am Wochenende in Bad Kleinkirchheim das „Musi Open Air“ über die Bühne geht, sind zum wiederholten Mal die „Nockis“ musikalisch zu Gast. „Obernocki“ Gottfried Würcher spricht im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“ auch über die Anfänge der Gruppe.

Die „Nockis“: Siegfried Willmann, Kurt Strohmeier, Gottfried Würcher, Wilfried Wiederschwinger und Markus Holzer (von links)

© Viertbauer Promotion

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Vor 25 Jah­ren wur­de die ORF-Erfolgs­sen­dung „Wenn die Musi spielt“ zum ers­ten Mal vom Hof­er­rie­gel in St. Oswald gesen­det. Mit dabei war bereits damals das „Nock­alm Quin­tett“ um Gott­fried „Friedl“ Würcher. „Seit­dem ist eini­ges pas­siert. Wir hei­ßen seit eini­gen Jah­ren ‚Nockis‘ und wegen der Pan­de­mie fin­det die Ver­an­stal­tung heu­er vor rund 400 gela­de­nen Gäs­ten statt“, erklärt Würcher im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“.

Ein gelern­ter Speng­ler

Sän­ger Würcher erlern­te als Jugend­li­cher bei der Fir­ma Möss­ler in Raden­thein den Beruf des Speng­lers. „Mei­ne Visi­on als Jugend­li­cher war es, ent­we­der Auto­renn­fah­rer oder Schla­ger­sän­ger zu wer­den. Letz­te­res ist auch ein­ge­tre­ten“, erzählt Würcher. Musi­ka­lisch war er durch sei­nen Vater und sei­nen Bru­der „vor­be­las­tet“: Bei­de spiel­ten Stei­ri­sche Har­mo­ni­ka. Vor 42 Jah­ren sam­mel­te der Raden­thei­ner ers­te Erfah­run­gen auf Musik-Büh­nen. Drei Jah­re spä­ter grün­de­te er die Musik­grup­pe „Nock­alm Quin­tett“ mit ihm als Lead­sän­ger. „Der ers­te Titel, den wir auf­ge­nom­men haben, war ‚Rund um Bad Klein­kirch­heim‘ im Ober­krai­ner Stil“, erin­nert sich Würcher.

Nie geco­vert

Der Sän­ger ist stolz dar­auf, nie einen Titel geco­vert zu haben. „Wir sind immer eige­ne Wege gegan­gen. Das hat sich letzt­end­lich aus­ge­zahlt. Wir haben in all den Jah­ren rund sechs Mil­lio­nen Ton­trä­ger ver­kauft“, berich­tet Würcher. Die größ­ten Hits waren unter ande­rem „Schwar­zer Sand von San­ta Cruz“ oder „Zieh dich an und geh“. Hit-Poten­zi­al haben auch die neue Sin­gle-Aus­kopp­lung „Ich will dich“ oder Dau­er­bren­ner wie „Du warst der geils­te Feh­ler mei­nes Lebens“. Bei­de wer­den von Radio­sen­dern flei­ßig gesen­det. „Die Titel wer­den wir auch beim ‚Musi Open Air‘ am kom­men­den Wochen­en­de spie­len“, kün­digt Würcher an.

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Kurt Stroh­mei­er, Mar­kus Hol­zer, Gott­fried Würcher, Wil­fried Wie­der­schwin­ger und Sieg­fried Will­mann (von links) sind am Wochen­en­de beim „Musi Open Air“ dabei.
© Simo­ne Atti­sa­ni

Zahl­rei­che Fan­clubs

Rund 20 Fan­clubs ver­fol­gen stets die Akti­vi­tä­ten der „Nockis“. „Dar­auf sind wir sehr stolz. 1.500 ein­ge­fleisch­te Fans besu­chen stän­dig unse­re Kon­zer­te, egal wo wir auf­tre­ten. Lei­der muss­ten wir auch heu­er unser Nockis-Fest absa­gen. Wir hof­fen, dass es nächs­tes Jahr end­lich wie­der klap­pen wird“, schil­dert Würcher.

Viel­sei­ti­ger Künst­ler

Mitt­ler­wei­le hat sich viel ver­än­dert. „Frü­her sind wir im Jahr in bis zu 35 Fern­seh­sen­dun­gen auf­ge­tre­ten, jetzt gibt es nur noch vier bis fünf Auf­trit­te vor den Kame­ras. Das Coro­na-Jahr war für uns alle sehr hart. Da sind die Künst­ler sprich­wört­lich vom Pferd gefal­len. Coro­na war für Musi­ker ein Job­kil­ler, beson­ders für gro­ße Grup­pen“, sagt Würcher. Er selbst nutz­te die Zeit, um mehr zu malen. So neben­bei wirkt der humor­vol­le Sän­ger auch als Akteur in der Raden­thei­ner Faschings­gil­de mit.

07.07.2021 09:25
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Die „Nockis“: Siegfried Willmann, Kurt Strohmeier, Gottfried Würcher, Wilfried Wiederschwinger und Markus Holzer (von links)

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